Die Salzburg-Card erwies sich nicht nur als Renner, auch das Nächtigungsminus von insgesamt 2,2 Prozent fiel 2009 äußerst moderat aus. Bild: Tourismus Salzburg
Für die Salzburg-Card war 2009 ein Rekordjahr. Die Sammeleintrittskarte für Salzburger Sehenswürdigkeiten wurde insgesamt 850.000-mal verkauft. Die beliebteste Karte ist die 24-Stunden-Karte für Erwachsene. Die fünf meistbesuchten Sehenswürdigkeiten sind die Festung Hohensalzburg, Mozarts Geburtshaus, die Wasserspiele in Hellbrunn, die Salzach-Schifffahrt und Mozarts Wohnhaus. Die Gesamteinnahmen liegen bei rund 2,3 Millionen Euro. Die Salzburg Card öffnet Tür und Tor in Salzburg: sie ermöglicht unter anderem den kostenlosen Eintritt in Salzburgs Museen die freie Fahrt mit Festungs- und Untersbergbahn, dem Salzach-Schiff sowie die kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel. Besitzer einer Salzburg Card erhalten zudem zahlreiche Vergünstigungen für Konzerte, Theaterbesucher oder Ausflugsziele in der Umgebung. Alle Einnahmen der Salzburg Card werden zu hundert Prozent an die Leistungsträger ausgeschüttet. Nächtigungsplus im Dezember 2009. Auch an anderer Stelle war von der Krise in der Stadt Salzburg nur wenig zu spüren: mussten viele europäische Metropolen Rückgänge im zweistelligen Bereich hinnehmen, fiel das Nächtigungsminus in Salzburg sehr moderat aus: mit 2,2 Prozent weniger Nächtigungen wurde ein weit besseres Ergebnis erzielt als im Vorfeld prognostiziert. Im Dezember konnte sogar ein Nächtigungsplus von 5,5 Prozent verzeichnet werden. „Sowohl die gute Entwicklung der Salzburg Card als auch die stabilen Nächtigungszahlen des letzten Jahres verdeutlichen, dass die Marketingaktionen und Bemühungen um die wichtigen Nahmärkte Wirkung zeigen“, resümiert der ressortverantwortliche Bgm.-Stv. DI Harry Preuner. „Vor allem die vielen Gäste aus Österreich haben zum guten Vorjahresergebnis beigetragen.“


