Die Stadtregierung kassierte das Vorhaben von Vizebürgermeister Schmid (CSU).

© Bild: bierwiki

Oktoberfest: Bierpreisbremse ist gescheitert

18.05.2017 - Nach einer heftigen Debatte ist die von Wiesnchef Josef Schmid (CSU) geplante Bierpreisbremse vom Münchner Stadtrat kassiert worden.

 

Die Oktoberfest-Wirte können weiter den Preis für die Maß Bier selbst bestimmen. Schmid wollte den Bierpreis für drei Jahre bei 10,70 Euro deckeln, dem Höchstpreis des Vorjahres. Auch dem Vorschlag für einen zusätzlichen Tag zur Verlängerung des Volksfestes verweigerten die Stadträte ihre Zustimmung. Umgesetzt werden soll hingegen – wenngleich mit Änderungen – Schmids Vorschlag, die erhöhten Kosten für mehr Sicherheit auf der Wiesn über eine Umsatzpacht für die Wirte hereinzuholen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte nach der Debatte, er sei sicher, dass auf der Wiesn keine Maß weniger getrunken werde, auch wenn der Preis nun auch dieses Jahr steige. Die Wiesn-Wirte, die in großer Zahl die Debatte verfolgt hatte, äußerten sich zufrieden. Das Bier auf der Wiesn sei nicht zu teuer, der Preis gerechtfertigt, sagte Wirtesprecher Toni Roiderer.

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