Schwarzes Kameel: Wiener Institution seit 400 Jahren.

© Bild: HGV PRAXIS/Axel Schimmel

400 Jahre „Schwarzes Kameel“

17.01.2018 - Mit Prager-Schinken von Berger hielt der frühere Bürgermeister Helmut Zilk dort Hof. Nun feiert Wiens gastronomische Institution seinen 400. Geburtstag und ist somit eines der ältesten Lokale der Stadt.

 

Seit 400 Jahren wird in dem Haus in der Bognergasse 5 Geschichte geschrieben. 1618 eröffnete Johann Baptist Cameel eine Gewürzkrämerei unter dem noch heute bestehenden Namen. Egal ob als Hoflieferant ab 1825 oder später als Weinstube, seinen Charme hat das „Schwarze Kameel“ nach wie vor nicht verloren. Heute wird die Erfolgsgeschichte von Familie Friese weitergeführt.

„Wir bemühen uns sehr, dass die Qualität und das Service gut sind. Und mein Herzensanliegen ist die gute Stimmung und die gute Atmosphäre“, so erklärt Eigentümer Peter Friese in einem ORF-Interview seine Philosophie.

Noch heute zieren die Merkmale des 1901 im Jugendstil neu errichteten Hauses das Innenleben des Lokals, das schwarze Kamel als Logo ist Kult. Damals von einem Künstler entworfen, bleibt der künstlerische Aspekt für die Besitzer ein sehr wichtiger. Deshalb wird das 400. Jubiläum auch mit einem Kunstprojekt eingeleitet. Vor dem Lokal wurde anlässlich des Geburtstages eine Spiegelbar errichtet. Die Konstruktion besteht vollkommen aus Glas und Stahl, wobei die Spiegel ineinandergreifen.

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