Gästebad in einer Suite.

© Bild: hotelstein.at

Honeymoon-Suite.

© Bild: hotelstein.at

Glasinstallation im Stiegenhaus.

© Bild: hotelstein.at

Gastronomie Seven Senses im Dachgeschoß.

© Bild: hotelstein.at

Salzburger Hotel Stein wiedereröffnet

02.03.2018 - Das Haus mit Top-Lage direkt an der Staatsbrücke hat mit erheblicher Verspätung nun seine Pforten geöffnet. Stilistisch ist es stark an die italienische Lifestyle-Kultur angelehnt.

 

Mit achtmonatiger Verspätung wurde die Generalsanierung des Hotels Stein nun abgeschlossen. Anfang März hat das Haus mit seinen 56 Zimmern und Suiten still und heimlich seinen Betrieb aufgenommen. Eigentlich hätte das Hotel zum Festspielbeginn 2017 in Betrieb gehen sollen, doch daraus wurde nichts. Offiziell ließ Direktorin Margot Weindorfer nur so viel verlauten: „Unvorhersehbare Arbeiten hätten die Verzögerung bewirkt.“

Tatsächlich blieb kein Stein auf dem anderen, und dennoch blieb wegen strengen Denkmalschutzes die Struktur des Hauses bewahrt. Was heißt das nun genau? Einerseits weist der Bau viele erhaltenswerte Merkmale auf: Die singuläre Dachterrasse, die gastronomisch genutzt wird; das großzügige Stiegenhaus mit einem monumentalen Lichtschacht; die Zimmer mit mannigfaltigen Verzierungen und aufwändigen Stuckarbeiten. Andererseits erweist sich genau diese Substanz als hinderlich, wenn es um zeitgemäße Hotellerie geht. Das betrifft Raumhöhen, Anzahl der Zimmer, mangelnder Platz für Selbstverständlichkeiten wie Spa, Fitness oder großzügige Freiflächen.

Jedenfalls muss der Umbau sündhaft teuer gewesen sein, denn das Haus, dessen Eigentümer ein Spross der italienischen Industriellenfamilie Invernizzi ist, schlägt eine atemberaubende Brücke zwischen Salzburg und Venedig, die ja auf einer reichen Geschichte basiert und nun in vielen Zitaten im neuen Hotel Stein zum Ausdruck kommt. So dominiert eine gewaltige Glasinstallation den wunderbaren Lichtschacht. Überhaupt orientieren sich die Möblage, die Stoffe, die Dekorationen an Elemente aus den 50er-Jahren, aber immer mit High-End-Touch versehen.

Entsprechend hochwertig gibt man sich auch in der Positionierung. Das Doppelzimmer ist ab 220 Euro zu haben, die Suite kostet 650 Euro. Das quiet opening war aber noch nicht alles. Wie die Pressestelle versicherte, gibt es zu Pfingsten eine große, offizielle Eröffnung, bei der dann auch die strikte Verschwiegenheit der Betreiber eine kurze Pause macht.

Meist gelesen

Hotellerie

Grimmingblick schließt Investition ab

Die Umbauarbeiten des Wellnesshotels im Ausseerland-Salzkammergut sind abgeschlossen, das Gewerkschafts-Hotel erstrahlt in neuem Glanz.
Hotellerie

Verkehrsbüro ordnet Hotelgruppe neu

Die Management-Struktur der 28 Austria Trend Hotels wird auf völlig neue Beine gestellt. Der Geschäftsführer der Hotelsparte, Andreas Berger, verlässt das Unternehmen.
Märkte

Transgourmet feiert zehn Jahre Filiale Wien-Nord

Das Jubiläum des erfolgreichen C+C-Marktes bietet den Kunden nicht nur attraktive Preise, sondern um nichts weniger attraktive Preiskonditionen.

Newsletter bestellen