Unangefochten an der Spitze der Beliebtheit liegt Wien. Tirol stellt den Rest Österreichs bei den beliebtesten Ferienregionen in den Schatten. Das zeigt die alljährliche Studie der Österreichischen Hoteliersvereinigung (ÖHV), die Übernachtungen, Ankünfte, Auslastung und Umsätze der Destinationen vergleicht.
Gleich hinter Wien kommen das Ötztal und das Zillertal.
Insgesamt sechs der besten zehn Top-Destinationen liegen in Tirol. Bemerkenswert ist die Aufholjagd der Tiroler Neueinsteiger unter die Top 10: Die Zugspitz Arena steigerte sich von Platz 52 auf vierten Rang. Das Paznaun rückte von Platz 27 auf die Nummer sechs vor. Die Kitzbüheler Alpen legten mit der Steigerung vom 87. auf den achten Platz den größten Sprung nach vorne hin. Ausnahmslos alle Neueinsteiger lagen bei den Umsätzen und den Nächtigungen auf Spitzenplätzen, so die ÖHV. Deutlich ist die Dominanz der Wintersportregionen. Sie wird durch den Arlberg, der von Rang 8 auf 9 abrutschte, noch verstärkt.
Sieger in der Kategorie Bettenauslastung ist die Zugspitz Arena. Auch beim Umsatz profilierte sich die Region mit Rang 9. „Das ist die Königsdisziplin: Auslastung und Preis sind maßgeblich. Daran lässt sich gutes Destinationsmanagement ablesen“, unterstreicht ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn.
Der Preiskaiser bleibt jedoch der Arlberg. Auf Vorarlbergerseite werden Netto-Durchschnittspreise ohne Ortstaxe von 132 Euro erzielt. Mit 85 beziehungsweise 84 Euro folgen das Ötztal und Ischgl-Paznaun mit deutlichem Abstand.
Aus der Liste der besten zehn verdrängt worden ist hingegen die Destination Serfaus-Fiss-Ladis. Doch sie führt bei der Sonderauswertung der Aufenthaltsdauer: Gäste urlaubten im Schnitt 6,5 Tage, der Österreichdurchschnitt liegt bei 3,9 Tagen.


