Ausgabe 09/2010

Gastronomie:
Herbstzeit ist Genusszeit

Catering:
Die Big Five erstmals in Diskussion

Caffetteria Giuseppe: 
7. Sinn für Lustgewinn

Sonderteil McDonald’s:
Der sanfte Riese

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Weniger Bierkonsum in Westeuropa
21.08.2009

In der ersten Jahreshälfte ging der Bierkonsum in Westeuropa um vier Prozent zurück Rauchverbot und Steuern als Ursachen.

580 Millionen Liter bzw. mehr als einen Milliarde Pints in Großbritannien tranken die Westeuropäer in den ersten sechs Monaten des Jahres weniger. Der Bierabsatz ging demnach um vier Prozent zurück, ermittelte die Bierforschungsstelle „Canadean’s Quaterly Beverage Tracker“.

Auch andere alkoholische Getränke mussten Einbußen hinnehmen. Ein kleiner Anstieg wurde dagegen bei Heißgetränken verzeichnet. Der Rückgang sei vor allem auf geringere Umsätze in der Gastronomie zurückzuführen, meinen die Bierforscher. Die Kunden in der gesamten Region Westeuropa sparen und meiden Bars, Pubs und Gasthäuser. Rauchverbote und höhere Steuerbelastungen tragen zur neuen Abstinenz bei. Als Beispiel nennt „Canadean’s Quaterly“ die Niederlande. Hier wurde die Verbrauchssteuer erhöht. Im Verein mit dem neuen Rauchverbot in Cafés führte dies dazu, dass der Bierkonsum um neun Prozent abnahm.

Zwar wurde ein Teil der Bierumsätze aus der Gastronomie in den Handel umgeleitet, aufgefangen konnte der Rückgang so aber nicht werden: Die Menschen trinken weniger Bier, wenn sie nicht ausgehen, stellten die Bier-Forscher fest. Damit ließe sich auch der Anstieg bei den Heißgetränken erklären. Zu Hause wird mehr Kaffee und Tee als Alkoholisches getrunken.

Viel Hoffnung wollen die Berater von Canadean den Brauereien nicht geben. Insgesamt, so schätzen sie, wird der Bierabsatz dieses Jahr in der Region um drei Prozent abnehmen. www.canadean.com