Thomas Walkensteiner. Bild: HGV PRAXIS

Walkensteiner kocht im Stiftskeller St. Peter
27.01.2017
Nach einem kurzen Ausflug in die Selbstständigkeit hat der frühere Haubenkoch Thomas Walkensteiner nun im Salzburger Traditionslokal eine neue Wirkungsstätte als Küchenchef gefunden.

 

Dem Lokalprojekt „Fürstenallee“ im Salzburger Stadtteil Nonntal, wo Walkensteiner mit einer Partnerin zum Nachfolger von Kochstar Jörg Wörther mutierte, war nur eine kurze Lebensdauer beschieden. Ende 2016 schlossen sich seine Pforten, das Konzept einer qualitativ anmutenden Wirtshauskost für jedermann wurde zu wenig angenommen. Das Lokal steht seither leer.

Wenig später jedoch kehrte Thomas Walkensteiner an den Herd zurück. Im Stiftskeller St. Peter mitten in der Salzburger Altstadt arbeitet er seit einigen Wochen als Küchenchef. Hierbei handelt es sich um eine der ältesten Gaststätten Europas, deren Anfänge in das Jahr 850 zurückreichen. Bereits damals zeichneten sich die Mönche durch Barmherzigkeit UND Gastfreundschaft aus. Der Stiftskeller St. Peter wird seit vielen Jahren vom Salzburger Gastronomen Claus Haslauer betrieben.

Walkensteiner rückte als Küchenchef des Hotels Schloss Fuschl – nach der Generalsanierung durch die Eigentümerfamilie Schörghuber – kulinarisch in den Mittelpunkt (Auszeichnung mit drei Hauben). Der Meisterkoch heuerte danach bei Gewürzspezialist Wiberg an, um die Leitung des firmeneigenen Koch- und Entwicklungsstudios zu übernehmen. Nach kurzer Zeit kam es allerdings überraschend zum Abschied.