Frisch aufgemöbelt und bei Touristen beliebt: Das Alpenbad Montafon. Bild: Reen West/Alpenbad Montafon

Vorarlberg: 3000 neue Gästebetten bis 2015
27.07.2009
Im Ländle herrscht Zuversicht: Insgesamt 130 Millionen Euro werden heuer in neue Hotels, Bäder und Seilbahnen investiert.

Von der aktuellen Wirtschaftslage lassen sich Vorarlbergs Tourismus-Unternehmer nicht beeindrucken. Allein dieses Jahr sollen eintausend neue Betten entstehen. 130 Millionen Euro werden heuer investiert.

„Vorarlbergs Bettenqualität steigert sich Schritt für Schritt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 3.000 neue Gästebetten aufzubauen bzw. durch unsere Fördermittel zu unterstützen. Mit Hilfe der Vorarlberger Tourismusunternehmer und externer Investoren sind wir auf dem richtigen Weg, den Bettenschwund (v. a. aus dem Privatzimmerbereich) der letzten Jahre zu kompensieren“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Karlheinz Rüdisser.

Bereits im April berichtete Vorarlberg Tourismus von den Hotelneubauten „Travel Charme Ifen Hotel“ in Hirschegg sowie den Erweiterungen und Renovierungen im Kuschelhotel Gams in Bezau, im Hotel Valavier in Brand und im Hotel Post in Bezau. Inzwischen haben sich weitere Großprojekte konkretisiert. Das Alpenbad Montafon in Schruns wurde kürzlich renoviert und erweitert. Nicht weit davon entfernt, in Gantschier, entsteht derzeit ein Jugendgästehaus. Auf die 160 Betten, 50 Zimmer und ein spezielles Bewegungs- und Gesundheitszentrum, wird bereits mit reger Nachfrage reagiert.

Am Lochauer Bodenseeufer wird in einem denkmalgeschützten Altbau das Hotel „Am Kaiserstrand“ errichtet. Neben einem Vier-Sterne-Hotel mit Restaurant und Café ist ein Gesundheitszentrum vorgesehen. Weitere Investitionen betreffen das Hotel „Harrys Home“ in Dornbirn, die Skiverbindung Mellau-Damüls, die neue Kristallbahn in Gargellen, die neue Muggengratbahn in Lech-Zürs sowie zahlreiche Renovierungen, u.a. im Suitehotel in Hirschegg oder im Berghof in Lech. Zu drei zusätzlichen Großprojekten im Montafon und in Wald am Arlberg läuft derzeit das Bewilligungsverfahren bei den Behörden.