„Den Verbrauchern die Möglichkeit geben, gut informierte Entscheidungen zu treffen“.

© Bild: adobestock/Aleksandr Stennikov

US-Restaurants müssen bald Kalorien angeben

09.11.2017 - Nach der Allergenverordnung nun die Kalorienauszeichnung: US-Gastronomiebetriebe müssen ab nächstem Jahr die Kalorien ihrer Speisen angeben.

Sämtliche US-Restaurants müssen künftig die Kalorien ihrer Gerichte auf ihren Speisekarten auflisten. Wie die US-Nahrungsmittelbehörde (FDA) mitteilte, tritt die entsprechende Regulierung kommenden Mai in Kraft. Sie war bereits unter dem früheren Präsidenten Barack Obama beschlossen worden und soll dem Kampf gegen das Übergewicht in der US-Bevölkerung dienen.

Die obligatorische Kalorienangabe gilt auch für Supermärkte und Tankstellen mit gastronomischen Angeboten, also Nahrungsmitteln zum Sofortverzehr. Ebenso betroffen sind Pizzalieferdienste und andere Anbieter, die fertig zubereitete Speisen an die Haustür bringen.

Die FDA veröffentlichte präzise Richtlinien dazu, wo und auf welche Weise die Kalorienangaben zu machen sind. Ein Behördenvertreter sagte, dass inzwischen immer mehr US-Bürger auf ihre Gesundheit zu achten versuchten. Wenn den Verbrauchern die Möglichkeit gegeben werde, gut informierte Entscheidungen über ihre Ernährung zu treffen, könne das ihre Lebensqualität verbessern und „Leben retten“.

Nachdem Präsident Donald Trump auf vielen Feldern die von seinem Vorgänger getroffenen Entscheidungen kippt, war bisher ungewiss gewesen, ob die Regulierung zu den Kalorienangaben in Kraft treten würde. Diverse große Gastroketten in den USA wie McDonald’s, Starbucks und Subway machen bereits Kalorienangaben. Andere Unternehmen haben die Vorschriften zu verhindern versucht.

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