Trotz schwieriger Bedingungen konnte Hersteller „Teekanne“ für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/2009 einen Rekordumsatz melden. Dem in Salzburg beheimateten Unternehmen ist inklusive der Auslandstöchter ein Umsatz von 90 Millionen Euro gelungen, was im Vergleich zur Vorperiode ein Plus von 15 Prozent bedeutet. Das Wachstum resultiert aus allen Bereichen, vor allem dem Inlandsgeschäft, dem Export und den Auslandstöchtern in Polen und Tschechien.
Teekanne-Österreich-GF Bernhard Zoller führt den Erfolg vor allem auf eine konsequente Marken- und Qualitätsphilosophie sowie ein effektives Innovationsmanagement zurück. Wobei Zoller aber auch einräumt: „Der gute Winter hat sich natürlich auch positiv auf unser Geschäft ausgewirkt.“ Dieses saisonbedingte Wachstum beziffert der Teekanne-Boss mit drei Prozent. Dieses Rekordergebnis wirkt sich auch auf den Gesamtmarkt aus. Teekanne behauptet laut dem Marktforschungsinstitut ACNielsen in Österreich einen Marktanteil von 60 Prozent. Große Dynamik geht – wie schon in den Jahren zuvor – vom Osteuropageschäft aus. Das Plus beträgt in dieser Region 23 Prozent. In Tschechien und in der Slowakei ist Teekanne zudem die größte Teemarke. Knapp 60 Prozent des Gesamtumsatzes von Teekanne-Österreich entfallen auf das Auslandsgeschäft inklusive Tochterunternehmen. Im Zuge dieser erfreulichen Entwicklung investierte der Hersteller rund vier Millionen Euro am Hauptstandort in Salzburg in Erweiterung und Modernisierung der Produktion. Auch bei der Belegschaft wirkt sich die Dynamik aus: Teekanne beschäftigt aktuell 100 Mitarbeiter. Das ist ein Plus von zehn Prozent innerhalb der vergangenen fünf Jahre.


