Ausgabe 09/2010

Gastronomie:
Herbstzeit ist Genusszeit

Catering:
Die Big Five erstmals in Diskussion

Caffetteria Giuseppe: 
7. Sinn für Lustgewinn

Sonderteil McDonald’s:
Der sanfte Riese

Ausgabe 09/2010 online lesen

Mit Glen W. Bell ist einer der Pioniere des US-Quick-Service-Restaurant-Geschäfts verstorben. Bild: Taco Bell
Taco Bell-Gründer gestorben
19.01.2010

Der Gründer der Fastfood-Kette Taco Bell, Glen W. Bell, ist im Alter von 86 Jahren in Kalifornien gestorben.

Vom Konzept her orientierte er sich am Branchenprimus McDonald’s. Allerdings nur was das System der Schnelldrehung anbelangte. Glen W. Bell gründete mit Taco Bell eine Fastfood-Kette, die mexikanische Spezialitäten systematisiert. Heute ist Taco Bell die größte Schnellimbisskette mit mexikanischer Speisekarte der USA und gehört dem Unternehmen Yum! Brands. Bell hatte sein erstes Restaurant, ein Drive-in-Lokal, 1948 nach dem erfolgreichen Vorbild von McDonald's eröffnet.


Später folgten weitere Schnellrestaurants, darunter „Wienerschnitzel“, eine landesweite Hotdog-Kette. 1962 gründete er das rasch expandierende Unternehmen Taco Bell. 1978 verkaufte Bell seine bis dahin 868 Taco-Bell-Restaurants für 125 Millionen Dollar in Aktien an Pepsi.


Das Unternehmen ist unangefochtener Marktführer was die systematisierten Tex-Mex-Hits Tacos, Burritos, Nachos, Quesadillas und Wraps betrifft. Unter Bell ist der Typus des „Mexican Quick Service Restaurants“ international salonfähig geworden. „Wir trauern um einen Visionär und permanenten Innovator sowie um einen Menschen, dem die Familie alles war“, erklärte Greg Creed, President und Chief Concept Officer von Taco Bell in einer Aussendung.


Heute gibt es in den USA mehr als 5.600 Filialen der Kette mit wöchentlich mehr als 36,8 Millionen Kunden. Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte, starb Bell am Sonntag in seinem Anwesen in Rancho Santa Fe.