Maredo (hier in München) mit neuem Eigentümer.

© Bild: maredo.de

Steakhouse-Kette Maredo von Finanzinvestor übernommen

17.05.2017 - Die Steakhaus-Kette Maredo, bisher im Besitz des Beteiligungsfonds ECM, ist an den Finanzinvestor Perusa Partners verkauft worden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, berichtet die deutsche Food Service.

 

Maredo wurde 1973 gegründet und erzielte Ende 2016 mit 48 Betrieben laut Top 100-Ranking von food-service 79,0 Mio. € Umsatz netto (-11 % z. Vj.). Damit ist Maredo nach Block House (39 Betriebe in Deutschland Ende 2016, rd. 120 Mio. € Netto-Umsatz) nach wie vor die zweitgrößte Steakhaus-Marke der Republik. Beschäftigt werden aktuell rund 1.500 Mitarbeiter.

Maredo war seit 2005 im Besitz von ECM. Das Private Equity-Unternehmen hatte für die Kette 36,5 Mio. € gezahlt, die damals mit 54 Restaurants Umsätze in Höhe von rd. 90 Mio. € erzielte. Nach anfänglichem Wachstumsschwung hat Maredo in den letzten Jahren sein Betriebenetz konsolidiert und diverse Standorte geschlossen. So sank die Zahl der Restaurants auch 2016 um drei Units, seit Jahresbeginn kamen zwei weitere Schließungen hinzu. Die aktuelle Zahl der Steakhäuser wird mit 46 angegeben. Die Umsatzentwicklung war entsprechend rückläufig.

Gleichzeitig arbeitete das Management um Geschäftsführer Dr. Joachim Gripp an der Modernisierung und Profilschärfung der Marke. Erstmals vollumfänglich umgesetzt wurde dies im Flagship-Restaurant am Berliner Gendarmenmarkt, das im April 2016 nach Komplettumbau wiedereröffnet wurde und seitdem laut Gripp starke Zuwachsraten erzielt. In Österreich ist die Kette in Wien und diversen Landeshauptstädten vertreten.

Meist gelesen

GV-Praxis

GV blickt in die Zukunft

Arbeitsmarkt und internationale Erfolgskonzepte als Top Themen bei der 9. GV-Branchentagung in Baden. Spannende Blicke über die Grenzen inklusive.
International

Wohlfahrt nimmt Abschied von der Schwarzwaldstube

Seit 25 Jahren ist dieses Restaurant im Hotel Traube Tonbach durchgehend mit drei Michelin-Sternen bewertet. Nun zieht sich der langjährige Küchenchef zurück.
Märkte

Red Bull startet mit Bittergeträn­ken namens Organics

Unter dem Markennamen „Organics by Red Bull“ will das Salzburger Unternehmen in den kommenden Monaten in den Markt der Bittergetränke einsteigen.

Newsletter bestellen