Verordnet nach drastischen Einsparungen seinem Unternehmen wieder Expansion: Starbucks-CEO Howard Schultz. Bild: perfect.blog.com
Nach einer Phase empfindlicher Kostensenkungen und der Schließung unrentabler Filialen will die Coffeeshop-Kette Starbucks wieder expandieren. Noch bis Ende September will das Unternehmen 100 Outlets in den USA sowie 200 Lokale in Übersee in Betrieb nehmen. 2011 schließlich sollen weitere 500 Filialen – vornehmlich außerhalb der USA – eröffnet werden.
Starbucks waren in der Vergangenheit eine zu rasche Expansion und die Wirtschaftskrise zum Verhängnis geworden. Der Konzern trat massiv auf die Bremse und sparte 580 Mio. Dollar an jährlichen Kosten. Bereits im Winter 2009 wurde aber wieder auf Expansionskurs gegangen. Zuletzt hatte die Kette mehr als 11.100 US-Läden und gut 5500 Filialen in anderen Ländern.
Im Zuge der Wirtschaftskrise musste der Systemgastronom massiv Stellen streichen sowie Filialen schließen und schaffte so Ende 2009 einen Quartalsüberschuss von 150 Mio. Dollar (102 Mio Euro). Ein Jahr zuvor war noch ein Minus von 5,4 Mio. Dollar angefallen.
Um wieder mehr Kunden zu gewinnen, ließ Starbucks-CEO Howard Schultz die Preise für einfachere Getränke senken. Im Gegenzug wurden aufwendigere Bestellungen teurer. Gut gestartet sei zudem der Verkauf von abgepacktem Instant-Kaffee in den Starbucks-Läden, sagte Schultz.


