Nach einem weltweiten Renovierungsaufwand von sechs Milliaarden US-Dollar investiert die Starwood-Gruppe nun vier Milliarden Dollar in neue Zimmer. Bild: Sheraton Offenbach

Sheraton investiert vier Milliarden Dollar
29.03.2010
Bis 2012 sollen 50 neue Hotels und 20.000 neue Zimmer errichtet werden. Warten auf 400 Millionen Chinesen und Inder.

Sheraton, die bekannteste Marke von Starwood Hotels & Resorts, leitet eine weltweite strategische Expansion ein: In den nächsten drei Jahren wird das Portfolio um knapp 50 Hotels und über 20.000 Zimmer erweitert. Gemeinsam mit seinen Partnern investiert Starwood mehr als vier Milliarden US-Dollar in die Neueröffnungen auf vier Kontinenten. Einen wichtigen Wachstumsmarkt stellt dabei China dar; hier wird die Marke mit 28 neuen Hotelprojekten ihre Präsenz nahezu verdoppeln. Das Expansionsbestreben folgt auf einen mehrere Milliarden US-Dollar umfassenden Revitalisierungsprozess der symbolträchtigen Marke, der in den vergangenen drei Jahren umgesetzt wurde. Derzeit verfügt Sheraton über 400 Hotels in 70 Ländern.

Innerhalb der nächsten drei Jahre wird Sheraton knapp 50 neue Hotels in 15 Ländern eröffnen, unter anderem in den USA, in Kolumbien, Indien, Russland, Taiwan und Vietnam. Zum renommierten Portfolio kommen insgesamt zehn neue Resorts sowie mehrere Tagungshotels hinzu.

„Gemeinsam mit unseren Entwicklungspartnern werden wir die globale Präsenz der Marke Sheraton weiter vorantreiben, um unseren Gästen erstklassige Hotels in den unterschiedlichsten Destinationen zu bieten“, sagt Simon Turner, President of Global Development bei Starwood. „Eine zunehmende Nachfrage erkennen wir in rasant wachsenden internationalen Märkten wie China und Indien und sehen hier eine deutliche Expansionsmöglichkeit. Da die wirtschaftlichen Aktivitäten auch in den eher ausgereiften Märkten in Nordamerika und Europa wieder ansteigen werden, sind in diesen Regionen zahlreiche qualitätssichernde Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen geplant, die in den Revitalisierungsprozess der Marke integriert werden.“

Aufgrund der sich erholenden Weltwirtschaft bereitet sich die Hotellerie derzeit auf eine neue, bedeutende Zielgruppe vor: Reisende aus den so genannten Schwellenländern. Bis 2015 werden beispielsweise 400 Millionen Chinesen und Inder finanziell so situiert sein, dass sie Auslandsreisen antreten können. Diese Zahl entspricht dem siebenfachen der ausländischen Touristen, die im vergangenen Jahr die USA bereist haben.