Was isst Österreich? Diese Frage arbeitete Wedl-Juniorchef Lorenz Wedl auf. Bild: HGV PRAXIS

Komm.-Rat Leopold Wedl holte sich für den Food Report mit Johanna Maier als Haubenköchin prominente Unterstützung. Bild: HGV PRAXIS

Schnitzel? Von wegen. Pasta dominiert, Gemüse holt auf

26.01.2017 - Was kommt bei den Österreicherinnen und Österreichern auf den Teller? Diese Frage ging das Tiroler Handelshaus Wedl auf den Grund und präsentierte den Food Report 2017 „So isst Österreich“.

 

Darauf muss sich auch die heimische Gastronomie einstellen; die Österreicher essen zunehmend gerne vegetarisch oder vegan. Bei einer Umfrage im Auftrag des Handelshauses Wedl gaben bereits 43 Prozent an, vegetarische Kost zu bevorzugen, 17 Prozent vegane. Restaurantbesucher würden sich deshalb auch mehr fleischloses Angebot wünschen, wie bei der Präsentation der Studienergebnisse bekannt gegeben wurde.

Besonders wichtig wäre den Österreichern fleischlose Alternativen beim Frühstück im Restaurant. „Nahezu ein Viertel der Befragten fordert vegane Ersatzprodukte beim Frühstück außer Haus“, meinte Junior-Chef Lorenz Wedl, in dessen Verantwortung die Studie „So isst Österreich“ fällt. Vor allem bei Frauen ist das Frühstück im Restaurant besonders beliebt. Dabei legen sie auch besonderen Wert auf regionale Produkte.

Noch öfter wird ein Lokal für das Mittagessen aufgesucht. 51 Prozent der Befragten gehen mittags auswärts essen. Während beim Frühstück noch Genuss und Entspannung im Vordergrund stehen, muss es zu Mittag vor allem schnell gehen (für 49 Prozent der Befragten), das Lokal muss möglichst nah (32 Prozent der Befragten) und günstig sein (30 Prozent der Befragten). „Früher war die Frau zu Hause und man ist mittags heim und hat was gegessen. Jetzt arbeiten beide Ehepartner, da wird es schon schwieriger“, meinte Haubenköchin Johanna Maier.

Österreich als klassisches Schnitzelland zu bezeichnen, stimmt hingegen nur bedingt. Pastagerichte stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala (90 %), gefolgt von Pute und Huhn (81 %), Pizza und Gegrilltes (70 %). Dann kommt erst das Wiener Schnitzel mit 66 Prozent.

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