Noch immer liege der Verkauf von Appartements im Schlosshotel Velden weit unter den Erwartungen. Bild: design&more
Nach der Zwangsverstaatlichung der Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria sieht sich Vorstandschef Gottwald Kranebitter mit dem Aufarbeiten der Altlasten beschäftigt. Die Liste der zum Verkauf stehenden Grundstück, Immobilien und Beteiligungen ist lang. Sukzessive will sich der Bankmanager nun von langjährigen Verlustbringern trennen.
Zum Portfolio der HGAA (Hypo Group Alpe Adria) gehören das Schlosshotel Velden, das Blumenhotel in St. Veit an der Glan und der Lamplhof (am Wörthersee), weiters die Golfplätze Finkenstein und Seltenheim sowie eine Beteiligung am Congresshotel in Velden. Alle sechs Projekte stünden nun zum Verkauf, und – wie Kranebitter gegenüber dem ORF bestätigte – die Verkaufsverhandlungen seien bereits weit gediehen.
Nicht bestätigt wurde demnach eine Meldung der „Kronenzeitung“, die berichtete, das Schlosshotel Velden sei um 66 Millionen Euro an italienische Investoren verkauft worden. Seit 2006 hat die Bank rund 120 Millionen Euro in das Prestigeprojekt in der Veldener Bucht investiert. Aus finanzieller Sicht sei es bis heute ein Sorgenkind geblieben, obwohl sich viel verbessert hätte.
Vorstandschef Kranebitter könne sich einerseits eine Paketlösung für sämtliche Liegenschaften und Objekte vorstellen und andererseits natürlich auch den Verkauf des Schlosshotels als einzelnes Projekt. Von Verkauf könne man – laut Kranebitter – erst dann reden, wenn das Geld auf dem Konto eingelangt sei. Bisher sei aber noch nicht einmal ein Kaufvertrag unterschrieben.


