Aus in vier Jahren: Klinikum Wehrle-Diakonie im Salzburger Stadtteil Aigen.

© Bild: HGV PRAXIS/Axel Schimmel

Salzburg: Diakonissen-Spital wird geschlossen

16.05.2018 - Das Klinikum Wehrle-Diakonie will ihr Spital im Salzburger Stadtteil Aigen schließen und nur noch die Klinik im Andräviertel betreiben.

 

Harald Mühlbacher ist ärztlicher Leiter der Privatklinik Wehrle-Diakonissen: „Wir haben schon bei der Fusion hervorgehoben, dass wir die beiden Traditionskliniken unter ein gemeinsames Dach bringen wollen. Wir haben in den letzten Jahren verschiedene Varianten geprüft. Die Akzeptanz in der Bevölkerung spricht sehr dafür, dass wir das im Andräviertel machen werden.“

Ausgebaut wird dort schon ab kommendem Herbst. Während der vierjährigen Bauzeit übersiedelt der ganze Betrieb nach Aigen. Wenn der Standort im Andräviertel dann wieder fertig ist, wird Aigen geschlossen. Von den insgesamt 320 Mitarbeitern müssen etwa zehn Prozent gehen. Doch man wolle helfen, sagt Mühlbacher: „Wir haben mit anderen Gesundheitsbetrieben und Organisationen gesprochen. Für die Hälfte jener, die wir nicht behalten können, haben wir schon passende Jobangebote.“

Kajetan Uriach von der Gewerkschaft Vida ist halbwegs zufrieden: „Die Bemühungen der Privatklinik sind in dieser Situation sehr positive. Das ist auch nicht überall so der Fall. Wehrle-Diakonie hat einen Betriebsrat, so konnte man konstruktiv Lösungen suchen.“ Ein Teil des Gebäudes der Wehrle-Privatklinik ist denkmalgeschützt. Der muss auch nach dem Umbau erhalten bleiben.

Meist gelesen

Märkte

Transgourmet eröffnete Vorarlberg-Standort

Der Premium-C+C-Händler löscht einen weißen Fleck auf der Österreich-Landkarte und setzt eine Landmark im Ländle.
GV-Praxis

Salzburg: Diakonissen-Spital wird geschlossen

Das Klinikum Wehrle-Diakonie will ihr Spital im Salzburger Stadtteil Aigen schließen und nur noch die Klinik im Andräviertel betreiben.
Hotellerie

Das Runde im Eckigen

Die „Hangarisierung das Schlosshotels Mönchstein in Salzburg: Nach aufwendiger Renovierung und Erweiterung ist das kleine Hotel nun wieder offen. Sieben Monate lang wurde umgebaut.

Newsletter bestellen