Zu einem Drittel wieder in heimischer Hand.

© Bild: HGV PRAXIS/Axel Schimmel

Rosenberger-Chef wird Mitgesellschafter

05.04.2018 - Die mehrheitlich in Besitz zweier chinesischer Familien stehende Raststätten-Kette Rosenberger gehört nun zu 30 Prozent auch dem CEO: Thomas Wollner.

 

Die 1972 in Niederösterreich gegründeten Rosenberger Raststätten sind zu einem erheblichen Teil wieder in österreichischer Hand: CEO Thomas Wollner ist laut einer Aussendung vom Donnerstag künftig zu 30 Prozent Mitgesellschafter der Rosenberger Gruppe (Rosenberger Holding GmbH), seit 2013 in der Hand der beiden chinesischen Familien Liu und Ni. Wollner, seit 2014 Geschäftsführer, will den Firmensitz im Lauf des Jahres nach Salzburg verlegen. Er zeigte sich stolz über die Unternehmensbeteiligung: „Als Österreicher ist es mir ein Hauptanliegen, dass unsere Gäste die österreichische Gastlichkeit und Gemütlichkeit an allen 18 Standorten an und abseits der Autobahn vorfinden.“

Gastfreundschaft und Qualität seien die Parameter für den weiteren Unternehmenserfolg. Wollner will sein Hauptaugenmerk auf eine neue strategische Ausrichtung der Gruppe legen. „Mit der Preissenkung und Qualitätssteigerung unserer Kaffeeprodukte haben wir bereits die ersten Schritte gesetzt.“

Aktuell betreibt Rosenberger in ganz Österreich 16 Autobahn-Raststätten, drei Seminar-Hotels, sechs Tagungszentren, elf Tankstellen, 16 Shops und zwei FIRST Cityrestaurants in Wien und Salzburg. Das Unternehmen zählt rund 800 Beschäftigte.

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