Den 160 Mitgliedern des Verbandes der Praxislehrer und Praxislehrerinnen an Hotelfach- und Tourismusschulen Österreichs (VPHTÖ) reicht es. In einem Brief an Unterrichtsministerin Claudia Schmied verwahren sich die Pädagogen gegen den angeschlagenen Ton und rufen zur umfassenden Diskussion über das System der berufsbildenden Schulen auf.
Es wird auf die besondere Situation der Unterrichtenden in den spezialisierten Schulformen hingewiesen. Schließlich ist gerade bei der Ausbildung von Österreichs künftiger Touristiker-Elite ein besonders hohes Maß an Projektarbeit und über die normalen Unterrichtsstunden hinausgehende Praxisausbildung zu leisten.
Gleichzeitig präsentieren die Lehrer, deren Verband keineswegs gewerkschaftsnah ist, Verbesserungsvorschläge, die in erster Linie den Schülern zugute kämen. Zu guter Letzt fordert Obfrau Andrea Krieger für den Verband unter anderem eine klare Jobdescription, leistungsfähige Arbeitsplätze für die Lehrer oder kleinere Schülergruppen für den Praxisunterricht.


