Vor allem sprachliches Vermögen, aber auch Offenheit gegenüber anderen Kulturen zählen zu den zentralen Benefits von Auslandspraktika. Bild: Tourismusschulen Pannoneum
Durch den Aufruf „Mobilität“ der Europäischen Kommission soll das Verständnis von jungen Menschen in der Erstausbildung für andere Kulturen, Menschen und Arbeitsbedingungen in den EU-Staaten sowie die Sprachen- und Fachkompetenz zusätzlich gefördert werden. Über das EU-Ausbildungsprojekt „Leonardo da Vinci“ – in dem Auslandspraktika explizit unterstützt und finanziell gezielt gefördert werden, gibt es auch für Hotelfach- und Tourismusschulen die Möglichkeit, Schüler in EU-Staaten für eine Praktikumsstelle unterzubringen.
An der burgenländischen Tourismusschule „Pannoneum“ in Neusiedl am See, werden nach der Zeugnisverteilung diese Woche nicht weniger als 22 Schüler ein Auslandspraktikum antreten. Fachvorstand Sepp Sailer hat bei der in Österreich für die Koordination auf EU-Ebene zuständige „Nationalagentur“ das Mobilitätsprojekt „GO EUROPE – Practical training 2010“ eingereicht und bekam sämtliche Bewilligungen genehmigt.
In den Mitgliedsländern England, Italien, Malta, Finnland, Deutschland, Portugal und Griechenland setzen die Projektteilnehmer das in der Schule Erlernte in die Praxis um und können somit neue Eindrücke und Erfahrungen für die berufliche Laufbahn sammeln.
Das Projekt wird von der Nationalagentur Österreich mit 40.000 Euro unterstützt. Durch diese Fördermittel können die Aufenthalts-, Reise- und Versicherungskosten abgedeckt werden. Die Schüler sind bereits in die Zielländer unterwegs und freuen sich auf einen tollen Sommer.


