Um Jugendliche vor Verkehrsunfällen zu schützen, wird ein verpflichtender Heimbringer-Dienst von Zeltfesten gefordert. Bild: festzeit.ch
Einen flächendeckenden, für Benutzer kostenlosen und für die Organisation von Zeltfesten verpflichtenden Heimbringerdienst will Peter Tutschku einführen, der Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer. Im Hauptberuf ist der Kammerfunktionär Geschäftsführer der Salzburger Taxi-Vereinigung 8111.
Derzeit ist eine solche Einrichtung nur als Pilotprojekt im Flachgau konkret geplant. Notwendig wäre er nach Ansicht Tutschkus aber im ganzen Bundesland. Finanziert werden soll das Heimbringertaxi über ein leicht erhöhtes Eintrittsgeld zu dem jeweiligen Fest: „Man hört immer wieder von alkoholisierten Jugendlichen, die bei Unfällen schwer verletzt oder getötet werden. Nach unserer Auffassung sollten die Bürgermeister künftig solche Zeltfeste nur erlauben, wenn es einen Heimbringerdienst gibt.“
Bereits bei den kommenden Zeltfesten von 2010 soll es den Heimbringerdienst geben, so Tutschku. Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes und Bürgermeister von Hallwang (ÖVP), unterstütze das Konzept, so der Mann von der Wirtschaftskammer.


