Lizenznehmer Rainer Pastätter: Zuerst dreißig Jahre Mitarbeiter bei Europas größtem McDonald’s-Franchise-Nehmer Michael Heinritzi und nun selbst Unternehmer.

© Bild: Peter Pane

Signature-Dish: der doppelte Peter. Dem Big-Mac nachempfunden, überragt er den Urvater des großen Burger in punkto Portion, Garnierung und Fleischmenge bei weitem.

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Aus dem ehemaligen „Yellow“ am Mariahilfer Gürtel ist nun das Peter Pane geworden. 270 Sitzplätze innen und nochmal hundert draußen.

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Peter Pane startet mit großen Zielen

10.05.2018 - Mit halbjähriger Verspätung geht heute, Fronleichnam, die Better-Burger-Kette in Wien mit ihrem ersten Lokal außerhalb Deutschlands an den Start.

 

Am 23. August hat Rainer Pastätter den Mietvertrag für die Location an der Ecke Mariahilferstraße und Gürtel unterschrieben. Nachdem er sich zuvor zahllose Lokale und Locations angeschaut und gleich wieder abgewunken hat: „Entweder zu schlechte Lage oder viel zu teuer. Da werden oft Preise aufgerufen, die sich mit Gastronomie nie und nimmer verdienen lassen“, erklärt der Rosenheimer Pastätter im Gespräch mit HGV PRAXIS.

Ursprünglich wollte der Neo-Unternehmer, der mit 18 anstatt eines Mathematik-Studiums gleich bei McDonald’s anfing, noch vor Weihnachten 2017 eröffnen, aber daraus wurde nichts. Die Bausubstanz und statische Probleme verzögerten und verteuerten den Umbau empfindlich. Pastätter: „Letztendlich haben wir 1,5 Millionen in diesen Standort investiert.“ Die übliche Norm eines Peter Pane-Lokals liegt bei einer Million. Naturgemäß ist der Peter Pane-Lizenznehmer stolz auf sein Lokal, aber auch auf die zentrale Lage: „Rundherum befinden sich zahlreiche Hotels mit Gästen, die Lokale suchen. Darüber hinaus befinden wir uns hier in der zweitwichtigsten Straße Wiens, die von den Einheimischen stark frequentiert wird. Da wollen wir unseren gastronomischen Beitrag leisten“, freut sich Rainer Pastätter schon auf gute Geschäfte.

Peter Pane wurde vom Lübecker Unternehmer Patrick Junge ins Leben gerufen. Als Spross einer Bäckerdynastie (170 Filialen in Norddeutschland) zog es ihn 2012 in die Systemgastronomie zur Burger-Kette „Hans im Glück“. 2016 schied Junge aus und gründete Peter Pane, eine Idee, die sich als Better-Burger-Konzept versteht. Im Mittelpunkt steht eine ausgefeilte Qualität ein reiches Angebot an vegetarischen und veganen Burgern sowie verschiedene Spielarten bei den verwendeten Broten. Darüber hinaus ist Peter Pane ein Fullservice-Restaurant. Am Wiener Gürtel beschäftigt Pastätter nicht weniger als 45 Mitarbeiter.

Die erste Filiale in Österreich verfügt über 270 Sitzplätze innen und zwei Terrassen auf den jeweiligen Längsseiten des spitz zulaufenden Eckhauses mit noch einmal hundert Plätzen. Pro Tag rechnet man mit 1000 Gästen, das Umsatzziel pro Jahr ist mit 2,5 Millionen Euro angegeben. Neben der High-End-Burger-Philosophie gibt es auch noch eine chillige Cocktailbar, immerhin soll ein Drittel des Umsatzes mit Getränken erwirtschaftet werden.

In den nächsten Wochen geht es Schlag auf Schlag: Bereits im Juni will Pastätter in Augsburg in einem neuen Einkaufscenter am Bahnhof sein zweites Peter Pane eröffnen. Und im Herbst ist Salzburg dran. Ein entsprechender Mietvertrag ist von seiner Seite bereits unterschrieben, allerdings von der Gegenseite noch nicht. „Bis Ende Mai wird das unter Dach und Fach sein“, so Rainer Pastätter zuversichtlich zu HGV PRAXIS.

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