Die Ottakringer Brauerei AG und die Vöslauer AG fusionieren. Damit entsteht laut Aussendung Österreichs einziger börsennotierter Getränkehersteller mit einem Umsatzvolumen von gut 200 Millionen Euro und 500 Mitarbeitern. „Ottakringer Getränke AG“ wird der neue Konzern heißen, der die Brauerei Ottakringer und die Mineralwasserfirma Vöslauer vereint. Ottakringer-Chef Sigi Menz gab die neue Konzernstruktur bekannt. Er wird Chef des rot-weiß-roten Getränkekonzerns. Vöslauer wird von Alfred Hudler geführt, die Ottakringer Brauerei von Christiane Wenckheim.
Die neue Führungs- und Steuerungsholding soll laut Aussendung Unternehmenspolitik und Geschäftsstrategie maßgeblich mitbestimmen und übergreifende Bereiche wie Treasury & Finance, Rechnungswesen, Controlling, Einkauf, IT sowie das Personalwesen managen. Konkret stünden keine Käufe an, aber sowohl Brauereien als auch Mineralwasserbrunnen und andere getränkenahe Unternehmen kämen in Frage. Die neue Struktur soll rückwirkend mit 1. Jänner 2009 in Kraft treten und bei einer Sonderhauptversammlung im September beschlossen werden.



