Ausgabe 09/2010

Gastronomie:
Herbstzeit ist Genusszeit

Catering:
Die Big Five erstmals in Diskussion

Caffetteria Giuseppe: 
7. Sinn für Lustgewinn

Sonderteil McDonald’s:
Der sanfte Riese

Ausgabe 09/2010 online lesen

Seit dem Markteintritt des Hotels Zedernklang in Hopfgarten sind die Nächtigungen in der Gemeinde des Defrreggentales deutlich gestiegen. Bild: Hotel
Osttirol gut im Rennen
10.03.2010

Trotz eines geringen Rückgangs bei den Nächtigungszahlen fällt Osttirols Zwischenbilanz für die Wintersaison positiv aus.

Die touristische Zwischenbilanz für die diesjährige Wintersaison fällt für den Bezirk Lienz minimal schlechter aus als im Vergleich zum Vorjahr. Von November 2009 bis Jänner 2010 gab es einen Rückgang der Übernachtungen von rund drei Prozent. „Es ist kein starker Rückgang. Voriges Jahr hatten wir den Rekordwinter, deshalb sind die Zahlen schwer zu vergleichen. Verglichen mit den vergangenen drei Jahren machen wir heuer keinen Rückschritt“, lässt sich Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol, in der Tiroler Tageszeitung zitieren.

 

Interessant ist, dass die Gemeinde Matrei einen starken Rückgang verzeichnet, sie verlor im Vergleich zu 2008/2009 11,5 Prozent an Nächtigungen. Die mit der Skischaukel verbundene Ortschaft Kals konnte um rund elf Prozent dazugewinnen. Matrei bleibt bei den Nächtigungszahlen aber in Osttirol weiterhin an zweiter Stelle. Ungeschlagen am ersten Platz im Bezirk Lienz liegt St. Jakob im Defereggen. Dort gab es rund 53.800 Übernachtungen. St. Jakob liegt im tirolweiten Vergleich auf Platz 54. Die zwei weiteren Gemeinden des Defereggentales konnten ihre Zahlen halten bzw. verbessern. In Hopfgarten stieg die Zahl der Übernachtungen von November bis Jänner im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 66 Prozent. Grund dafür dürfte das Spa Hotel Zedern Klang sein, das voriges Jahr eröffnete. „Es kommt langsam in Schwung. Es braucht seine Zeit, bis es zu einer guten Bettenauslastung kommt“, erläutert Theurl.

 

Insgesamt hofft der Touristiker darauf, die bisherigen Rückgänge bis zum Ende der Wintersaison wieder wettzumachen. Für den Februar liegen zwar bis jetzt noch keine exakten Zahlen vor, aber er ist traditionellerweise stärker als der Jänner. Und auch die Osterfeiertage sind noch gut gebucht, weshalb es Anlass zur Hoffnung gebe, das aufgetretene Minus noch aufzufangen.