Nach einem strikten Kostensenkungsprogramm verpasste Wolfgang M. Neumann der Arabella Group nun eine neue Struktur. Bild: Arabella

Neue Struktur für Arabella-Gruppe
03.11.2009
Schörghuber Hotel-Boss Wolfgang M. Neumann organisiert die Arabella Hospitality Group neu

Im April 2009 hat Wolfgang M. Neumann den Vorsitz der Geschäftsführung der Arabella Hospitality Group übernommen und damit die Verantwortung für das gesamte Hotel- und Touristikgeschäft der Schörghuber Unternehmensgruppe. Seitdem hat er die Hotelgruppe einem Prozess der Kostenminimierung und der Umsatzmaximierung unterzogen, die österreichischen Hotels wieder in die Gruppe integriert und auch die schweizer Hotels wieder enger an die Gruppe gebunden. Nun hat er in einem umfassenden Restrukturierungsprozess den Hotelbereich strukturell neu aufgestellt.

Ab 1. Dezember wird Deutschland in nur mehr zwei Regionen aufgeteilt, Area Nord und Area Süd. Die Areas werden aus sogenannten Basehotels heraus gesteuert, die der jeweilige Area Manager in Personalunion als General Manager leitet. In ihren Aufgaben werden sie unterstützt von jeweils einem Area Manager Human Resources und einem Area Controller, die ebenfalls im Basehotel angesiedelt sind.

Die Area Nord verantwortet Bernhard Langemeyer als Area General Manager Nord aus dem Basehotel Sheraton Airport Düsseldorf. Die Hotels der Area Nord werden von folgenden General Managern geleitet: Sheraton Pelikan Hannover, Stefan Bernstein, Hotel Elephant Weimar, Paul Kernatsch, Hotel Fürstenhof Leipzig, Jörg Müller, Four Points by Sheraton Königshof Dresden, Jakob-Jan Blaauw, die Leitung des Hotels in der Elbphilharmonie wird zu gegebenem Zeitpunkt bekannt gegeben.

Für die Area Süd übernimmt Reinhold Weise als Area Gerneral Manager Süd, er wird aus dem Basehotel Sheraton München Westpark tätig sein. Für die Hotels in dieser Region zeichnen folgende (Cluster) General Manager verantwortlich: Cluster The Westin Grand München und Sheraton München Arabellapark, Sabine Dorn, Cluster Four Points by Sheraton München Central und Four Points by Sheraton Olympiapark, Sven Lehman, Sheraton Airport München, Hans-Dieter Gut, ArabellaSheraton Alpenhotel Spitzingsee, Peter Könekamp, Four Points by Sheraton Brauneck, (tba), The Westin Grand Frankfurt, Heiko Buchta, Sheraton Offenbach Hotel, Dirk Wilhelm Schmidt, und Sheraton Congress Hotel Frankfurt, Stefan Massa.

Mit Sabine Dorn übernimmt die bisherige Generaldirektorin des Hilton Düsseldorf als Cluster General Manager zum 1. Januar 2010 die Leitung der beiden Hotels in München-Bogenhausen, The Westin Grand München Arabellapark und Sheraton München Arabellapark. Durch die Benennung dieser erfahrenen Hotelstrategin unterstreicht Neumann das Ziel, die beiden Hotels im Cluster noch enger zu bündeln. Sabine Dorn wird ein Team von rund 450 Mitarbeitern führen und das Zusammenspiel der beiden gegenüberliegenden Hotels mit insgesamt 1000 Zimmern und Suiten, acht gastronomischen Outlets sowie einem Bankettangebot für bis zu 1750 Personen zur ersten Aufgabe haben. Der Schwerpunkt dieser strategischen Bündelung liegt auf einem fein abgestimmten Revenue Management zur Umsatzmaximierung der beiden Hotels sowie der Ausschöpfung des gesamten Synergiepotentials in den operativen Bereichen.

„Die aktuellen Marktgegebenheiten, die auch unser zukünftiges Geschäft erheblich beeinflussen werden, verlangen ein schnelles Agieren, kurze Entscheidungswege und eigenständiges Handeln der Verantwortlichen“ begründet er die Maßnahmen. „Mit unserer Restrukturierung nehmen wir diese Herausforderung an: Wir reagieren nicht nur auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und das Diktat eines angespannten Marktes. Wir schaffen darüber hinaus eine Organisationsstruktur, die uns Schnelligkeit, Effizienz und Flexibilität bringt und in eine erfolgreiche Zukunft führen wird.“

Hierfür hat Wolfgang M. Neumann die regionalen Verantwortlichkeiten in Deutschland neu geordnet. Dabei konnten die neuen Area-Positionen hauptsächlich aus den eigenen Reihen besetzt werden. Den Verantwortlichen wird in ihrer neuen Position nicht nur ein erweitertes Aufgabengebiet übergeben, sondern darüber hinaus ein größerer persönlicher Entscheidungsspielraum eingeräumt: „Wir bauen die Verantwortung unserer Entscheidungsträger aus und geben damit auch der Personalentwicklung und Talentförderung im Unternehmen einen signifikanten Stellenwert“, so Neumann.