Erholsamer Schlaf – eigentlich eine selbstverständliche Dienstleistung in der Hotellerie. Bild: gutenacht.at
Der Pinzgauer Tourismus- und Werbeunternehmer Bernhard Wallmann wälzt Pläne für eine neue Angebotsgruppe in der Hotellerie. Unter dem Begriff „Best Bed Hotels“ soll eine Kooperation entstehen, die sich den gesunden Schlaf zur Kernkompetenz erkoren hat. Wallmanns Argumente dafür sind einerseits die wachsende Zahl in der Bevölkerung, die an Schlafstörungen leiden, und andererseits internationale Hotelketten, die sich längst professionell mit dem Thema Schlaf auseinandersetzen.
So will der Mittersiller herausgefunden haben, dass mittlerweile 70 Prozent aller Amerikaner, die Hälfte der über 50-Jährigen sowie rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung an Schlafstörungen leiden. Darüber hinaus meint der Unternehmer „hat insbesondere die österreichische Wellness-Hotellerie auf diesem Sektor sehr großen Nachholbedarf“.
So sollen sich in einem ersten Schritt rund 40 Hotels im deutschsprachigen Raum zusammenfinden, die sich penibel ausgearbeiteten Schlaf-Kriterien zu unterwerfen haben. Das beginnt bei Auswahl verschiedener Betten-Marken und Matratzen und reicht bis zu Internetwerbung und gemeinsamen Messeauftritt.
Qualitätskriterien für aufgenommene Hotels reichen vom eigens ausgebildeten Schlafcoach, einer Mindesthöhe und Länge der Betten, dem Höchstalter der Matratzen, bis zur Strahlenentstörung durch ein von Schlafforscher Manfred Walzl wissenschaftlich erprobtes System und dem Angebot eigener Schlafdrinks an der Bar. Die Einhaltung der Richtlinien wird laufend von neutraler Stelle kontrolliert.


