Die Miniköchinnen Lara und Helena präsentieren stolz ihre Variation vom Thunfisch.

© Bild: HGV PRAXIS/Axel Schimmel

Miniköchin Elisa beim Serviettenfalten.

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Die Kärntner Miniköche beim Herbstevent im Villacher Restaurant Lagana im Hotel Holiday Inn.

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Miniköche auf großer Küchentour

11.10.2017 - Die Nachwuchsaktion des KKK stößt auf reges Interesse unter Kindern. Jüngste Station war ein Kochkurs im Villacher Zwei-Hauben-Restaurant Lagana im Hotel Holiday Inn.

 

Die Aktion Miniköche ist eine Initiative der Stadt Villach und des Klubs der Köche Kärnten. Kindern und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter soll die Welt der Kulinarik nähergebracht werden. Zu diesem Zweck werden die Kinder zu eigens organisierten Events geladen. Das jüngste Treffen der Miniköche fand Anfang September im Restaurant „Lagana“, das im Hotel Holiday Inn in Villach beheimatet ist, statt. Zwei-Haubenkoch Hermann Andritsch ist Küchenchef im Lagana.

Den Anfang machte eine kurze theoretische Einführung in den Ablauf und das Thema. In einer Art Ernährungslehre brachten die Miniköche ihr Wissen zu Papier. Danach ging es unter fachkundiger Leitung einer Lagana-Restaurant-Mitarbeiterin ans Serviettenfalten. Gemeinsam wurde ein japanischer Fächer gefaltet.

In der Küche teilten sich die Miniköche in drei Gruppen. In Gruppe eins wurde ein Huhn fachgerecht filetiert, um die daraus gewonnene Hühnerbrust anschließend zu pochieren und dann zu marinieren. Gruppe zwei machte sich an frischen Thunfisch. Einerseits wurde ein Tatar gehackt, dann wiederum kleine Filets geschnitten, die dann mit dem Bunsenbrenner gegart wurden. Die Kinder zeigten sich fasziniert, wie schnell Thunfisch gart und wie sensibel mit Hitze umgegangen werden muss. Die dritte Gruppe kümmerte sich ums Dessert, eine Panna cottta mit Schokolade und Beerenmousse, die alle Beteiligten in Verzückung versetzte. Es wurde geschlagen und geschleckt, gekostet und garniert. Eine wahre Freude, dem Treiben zuzusehen.

Es ist vielleicht gar nicht das vordergründige Bestreben, den jungen Menschen das Berufsbild des Koches oder des Restaurantfachmannes schmackhaft zu machen. Es geht vielmehr darum, Sensibilität für das Produkt, für Qualität in der Herstellung, für Genuss und Verständnis für die professionelle Zubereitung hervorzurufen. Wenn das gelingt, ist bereits viel gewonnen. Denn wer nicht genießen kann, wird ungenießbar.

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