Linz will den Schwung als attraktive Einkaufsstadt künftig noch viel mehr touristisch nützen. Bild: TVB Linz
Über einen guten Start ins Jahr eins nach Linz09 Kulturhauptstadtjahr können sich die Tourismusverantwortlichen der Landeshauptstadt freuen. Im Jänner 2010 stiegen die Nächtigungen um fünf Prozent oder – absolut – um 2000 im Vergleich zum Jänner des Vorjahres auf insgesamt 43.000.
„Das heißt, dass der Jänner bei uns besser gelaufen ist als der Jänner in Graz nach dem Kulturhauptstadtjahr 2003“, sagt der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner. Zur Erinnerung: Die steirische Landesmetropole verzeichnete nach dem Jubiläumsjahr einen beispiellosen Absturz in der Nächtigungsstatistik.
Ein Absturz wie jener in Graz sei dennoch nicht zu befürchten, so Georg Steiner weiter. „Der Jänner und der Februar sind aber generell nicht die Krachermonate im Tourismus.“ Dennoch sehe man positive Signale auch aus der Richtung der Geschäftsreisenden: „Wir haben das Gefühl, dass ich auch der für Linz so wichtige Geschäftstourismus wieder zusehends erholt.“
Im Marketing will man sich heuer vermehrt auf den glänzenden Ruf als Einkaufsstadt konzentrieren. Nachdem Linz vor kurzem (nach Wien) zur zweitbeliebtesten Einkaufsstadt Österreichs – aufgrund der aktuellen Fußgängerfrequenzanalyse – auserkoren wurde, wird versucht, diese Steigerungen auch weiterhin auszubauen. Das kann nur mit einer Radius-Erweiterung des Einzugsgebietes bzw. einer Erhöhung der Linz-Besucher erreicht werden. Diesen Anteil will man künftig durch attraktive Wochenend-Packages unter dem Slogan „Linz verändert“ erhöhen.


