Ausgabe 09/2010

Gastronomie:
Herbstzeit ist Genusszeit

Catering:
Die Big Five erstmals in Diskussion

Caffetteria Giuseppe: 
7. Sinn für Lustgewinn

Sonderteil McDonald’s:
Der sanfte Riese

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Light liegt schwer im Magen
28.01.2009

Viele Light-Produkte halten nicht, was sie versprechen. Foodwatch zeigt, dass die vermeintlich gesunden Lebensmittel oft wahre Zuckerbomben sind oder viel Fett oder Salz aufweisen.

Vom Joghurt bis zu Kartoffelchips - Foodwatch hat 13 Produkte, die mit Hinweisen wie light oder 0,1 Prozent Fett beworben werden, mit den Nährwertampeln für den Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz gekennzeichnet. Nach Vorbild des britischen Modells steht Rot für einen hohen, gelb für einen mittleren und grün für einen geringen Anteil der jeweiligen Nährwerte. Ergebnis des Tests: 11 von 13 Light-Produkten weisen in mindestens einer Kategorie eine rote Ampelfarbe auf. Acht Produkte erhalten in jeweils nur einer einzigen Kategorie eine grüne Ampel.

Hersteller dürfen ihre Produkte "leicht" oder "light" nennen, wenn sie 30 Prozent weniger Fett oder Zucker als das Originalprodukt enthalten. Dennoch: Chips bleiben auch in der Light-Variante fettig, und Eis bleibt eine zuckrige Süßigkeit. „Wo light drauf steht, muss nicht unbedingt wenig Fett oder Zucker drin sein – sondern nur weniger als bei herkömmlichen Produkten“, so Foodwatch-Sprecher Martin Rücker. „Unter Umständen verzehrt der Verbraucher gleich viel oder gar mehr Fett und Zucker, weil er glaubt, sorglos zugreifen zu können.“

Um eine transparente Information über die Nährwerte von Lebensmitteln zu erreichen, fordert Foodwatch die verbindliche Einführung der Ampelkennzeichnung nach britischem Vorbild.