Lech macht auch im Sommer mit Wintermeldungen Schlagzeilen. Bild: snow-online.de

Lift zwischen Lech und Warth?
17.05.2011
Ein seit Jahrzehnten immer wieder aufkeimendes Projekt erhält neue Dynamik. Ein Lift zwischen Schröcken und Warth würde die lang ersehnte Skiverbindung bringen.

Die Pläne reichen in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Und zwar den hinteren Bregenzerwald mit dem Nobelskiort Lech zu verbinden. Nun erhielt dieser Plan eine neue Dynamik, nachdem die Region Bregenzerwald dieses Vorhaben nicht zu beeinspruchen gedenkt. Damit könnte der Traum von Touristikern, Hoteliers, Kommunalpolitikern und Destinations-Managern ein Stück näher in Richtung Realisierung rücken.

Sollte es tatsächlich zur Umsetzung dieser Skiverbindung kommen, muss sich der Plan allerdings an rigiden Kapazitätsbeschränkungen orientieren. Demnach dürfen auf den Skipisten von Warth und Schröcken höchstens 8000 Skifahrer ihrem Wintersportvergnügen frönen. Dieses Limit soll durch die Schaffung von exakt 1500 Parkplätzen gleich im Vorhinein begrenzt werden. Damit das kein Lippenbekenntnis bleibt, sollen die Zutritte zum Skigebiet von beiden Gemeinden aus scharf kontrolliert werden. Lech ist bereits dafür bekannt, nicht mehr als 14.000 Tagesskigäste in sein Gebiet zu lassen. Ein wichtiger Motor des Projektes ist Michael Manhart, Chef der Lecher Liftgesellschaft, der trotz heftiger Kritik durch Naturschützer an der Umsetzung festhalten will. Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel zu den Plänen: „Entschieden wird darüber in der nächsten Rathaussitzung im Juni.“