Tisch- und Logenplätze sind weniger gefragt, dafür gibt es einen Run auf die „normalen“ Eintrittskarten. Der Life Ball findet am 17. Juli statt. Bild: mirrorEmpfindlicher Rückgang bei Nachfrage nach Premiumkarten, aber auch abgesprungene Sponsoren machen der Aids-Benefiz-Veranstaltung Life Ball zu schaffen
Das Aids-Charity-Happening Life Ball, das vom Wiener Gery Keszler gegründet wurde, bekommt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren. Angesprochen auf die Wirtschaftskrise meinte der Ballvater: „Es ist eines unserer schwersten Jahre, keine Frage. Wir haben heuer zwar weniger Sponsoren, die uns unterstützen, aber dafür renommierte Unternehmen, denen die Projekte des Life Ball ein aufrechtes, gesellschaftspolitisches Anliegen sind.“
Beim Kartenverkauf der „normalen Eintrittskarten“ hätte es laut Keszler „natürlich einen Run“ gegeben. „Bei beim Verkauf von Tischplätzen und Logen hinken wir den vergangenen Jahren noch ein wenig nach.“
Knapp drei Wochen vor dem Life Ball am 17. Juli ist die Liste der prominenten Gäste bereits lang. Neben den Schauspielerinnen Whoopie Goldberg und Liz Hurley haben Ex-US-Präsident Bill Clinton und Geiger David Garrett ihr Kommen zugesagt.
Das international beachtete Charity-Event wird dabei als Auftaktveranstaltung für die Welt-Aids-Konferenz in Wien dienen. Die Konferenz sei „auch eine einmalige Gelegenheit, den Life Ball auf großer internationaler Bühne zu präsentieren“, so Keszler.

