Wohlerzogene Lehrlinge, die noch dazu bei Bewerben erfolgreich sind, wünschen sich die Arbeitgeber. Gutes Benehmen wird Schulgegenstand.

© Andreas Kolarik

Lehrlinge sollen Benehmen lernen

20.03.2017 - Was Elternhaus und Grundschule versäumt haben, soll nun die Berufsschule nachholen. Künftig ist „professional Behavior“ ein Lehrinhalt der Gastronomielehre.

 

Ein Mindestlohn von 1500 Euro für die mehr als 200.000 Beschäftigten in der Gastronomie ist nur ein Aspekt, der bei den jüngsten Verhandlungen vereinbart wurde. Ausgehandelt wurde auch ein Lehrlingspaket, das für Gastronomielehrlinge allerhand Neues bringen dürfte.

So soll sich der Nachwuchs künftig ordentlich benehmen lernen, beschlossen die Sozialpartner. „Professional Behavior“ soll demnach künftig ein Lehrinhalt im Rahmen der Ausbildung sein. Ebenfalls neu ist der Gegenstand „Interkulturelle Kompetenz“, machten die Arbeitgeber in einer Aussendung bekannt.

Neu geregelt wird auch die Berufsschulzeit für Lehrlinge in der Hotellerie und Gastronomie. Demnach sollen die 1260 Schulstunden anders als bisher verteilt werden. Man einigte sich darauf, dass am Beginn der Lehrzeit mehr theoretischer Unterricht als zum Ende der Ausbildung stattfinden soll.

 

 

Meist gelesen

Hotellerie

Wechsel bei Werzer’s

In den Werzer-Hotels ist es zu einem Wechsel in der Unternehmensleitung gekommen. Seit Mai führt ein Direktoren-Duo drei Beherbergungsbetriebe.
GV-Praxis

Raffinierte Rezeptur für GV-Profis

Alle Absolventen des Lehrganges zum „diplomierten Großküchenleiter“ bestanden heute, 22. Juni, die Abschlussprüfung.
Gastronomie

Food Report: Gemüse ist das neue Fleisch

Trendforscherin Hanni Rützler findet große Worte für den sich abzeichnenden Wandel in unserer Esskultur. Sie sieht nicht weniger als „eine kopernikanische Wende, die ins Haus stehe“. Mal abwarten, ob das auch so eintritt.

Newsletter bestellen