Sorry – hat alles hingeschmissen: Ken Summers (li.) bei der Eröffnung des Londoner Outlets von „Leberkas-Pepi“-Eigentümer Christoph Baur. Bild: oh
An der versperrten Glastüre hängt ein Zettel mit der knappen Aufschrift „Sorry“. Der vor ziemlich genau einem Jahr in der Londoner City eröffnete österreichische Imbiss-Export „Leberkas-Pepi“ hat seine Pforten geschlossen, wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichteten.
Das Imbiss-Lokal an der Seymour Place 14, nahe des Hydeparks und unweit der U-Bahn-Station „Marble Arch“ ist seit einigen Tagen geschlossen. Begründet wurde die Schließung durch den Lizenz-Nehmer und Österreich-Liebhaber Ken Summers mit „zu geringer Frequenz“. Innerhalb dieses knappen Jahres wurden die zwölf Sorten Leberkäs sowie diverse Wurstsorten von Linz nach London exportiert. In der Stahlstadt betreibt „Leberkas-Pepi“-Eigentümer Christoph Baur drei Outlets: am Linzer Hauptbahnhof, in der Landstraße sowie im Uno-Shopping-Center.
Summers beabsichtigt allerdings, die österreichische Imbiss-Idee an anderer Stelle erfolgreicher fortzuführen. „Wichtig wäre ein attraktiverer und vor allem frequenzstärkerer Standort.“
In Österreich wiederum zeigt sich Leberkäs-Experte Baur äußerst zufrieden. „Vor allem durch Linz 09 hat unser Geschäft stark zugenommen. Vor allem internationale Touristen fragen nach unseren Spezialitäten“, freut sich Christoph Baur. Neben den drei Linzer Standorten gibt es laut Baur seit einigen Monaten auch in Klagenfurt einen Lizenznehmer von „Leberkas-Pepi“ – mit wachsendem Erfolg, wie es heißt.


