Unter Kennern geschätzt.

© Bild: De Cecco

Kultpasta „De Cecco“ schielt auf Börsengeld

11.04.2017 - Die italienische Nummer zwei auf dem Pastamarkt nach Barilla, De Cecco, plant zur weiteren Expansion in Europa einen Börsengang.

 

Der italienische Pastahersteller De Cecco plant einen Börsengang, um frische Geldmittel für seine Expansion einzutreiben. Der Vorstand unterbreitet der Hauptversammlung am 27. April einen Notierungsplan für die Mailänder Börse.

Schon vor zehn Jahren hatte De Cecco an einen Börsengang gedacht, das Projekt hatte sich jedoch wegen der schlechten Lage an den Börsen nicht konkretisiert. Das 1886 gegründete Unternehmen mit Sitz in Fara San Martino in den Abruzzen meldete zuletzt einen Umsatz von 416,4 Millionen Euro, davon werden 135 Mio. Euro im Ausland generiert.

Mit dem Börsengang will das Familienunternehmen internationaler werden. Italienische Konsumenten, bekannt für Kompromisslosigkeit in Essensfragen, schätzen die hohe Qualität De Ceccos, auch wenn dessen Pasta teurer als jene von Marktführer Barilla ist. Nach dem Teigwarenmulti Barilla ist De Cecco die Nummer Zwei auf dem italienischen Pastamarkt.

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