Bevor es mit der Bahn auf den Schafberg ging, wurde bei den „Salzkammergut Fischrestaurants“ noch zünftig getanzt. Bild: Hörmandinger

Jubiläum auf dem Schafberg
10.06.2010
Die Salzkammergut Fischrestaurants feierten 15. Geburtstag völlig entgegengesetzt: nicht auf klarem Wasser eines Salzkammergut-Sees, sondern auf dem Schafberg

An der in Österreich gewiss nicht kleinen Zahl von Wirtekooperationen ragt jene der „Salzkammergut Fischrestaurants“ ein wenig heraus. Handelt es sich doch um eine kleine, feine Truppe ehrwürdiger Gastronomen, die zwei Aspekte vortrefflich verbinden: das Salzkammergut als liebgewonnenes 9. Bundesland Österreichs von unzähligen Freunden und die gastronomische Fischkultur, die sich auf Fisch – vornehmlich aus heimischen Gewässern spezialisiert.

Nun lud die Kooperation unter ihrem Chef Hans Parzer, der in Gmunden seinen kulinarischen Einfallsreichtum gastronomisch auslebt, zum 15-jährigen Bestandsjubiläum dem Element Wasser ganz entgegengesetzt: Nicht auf einen See, sondern auf den Schafberg am Wolfgangsee.

Treffpunkt war das Restaurant Joseph´s in St. Wolfgang, wo Markus Lindenthaler und Elfriede Höplinger vom Fischergartl die ersten kulinarischen Happen wie Frühlingsrolle von der Forelle, Fischspieße, Räucherfischtartar oder Fischcurry kredenzten. Danach ging´s gut gelaunt mit einer Sonderfahrt auf den Schafberg. 140 Gäste genossen die eindrucksvolle Fahrt mit der steilsten Zahnradbahn Österreichs. Der Zwischenstopp beim Aschingerbauer wurde von Christian Fischer, Fischerwirt in St. Gilgen, mit seiner köstlichen Fischsuppe mit frischen Wolfgangsee Fischen kulinarisch gestaltet.

Auf 1.780 Meter verwöhnte schließlich Willi Eberl von der Goiserer Mühle die Fischliebhaber mit einem Risotto mit Reinankenleber, frischen Reinanken und Saiblingstartar. Höhepunkt des Abends war schließlich die Ernennung von Literat und Salzkammergut-Liebhaber Alfred Komarek zum ersten kulinarischen Botschafter der Salzkammergut Fischrestaurants. Die Aberseer Musikanten unterhielten mit Salzkammergut Volksmusik und Renate Pöllmann sorgte mit ihren lustigen Mundartgedichten für ausgelassene Stimmung und eine Riesen-Gaudi.