Der russische Milliardär und ehemalige Strabag-Aktionär Oleg Deripaski hat einem Bericht des Magazins Format zufolge den Mehrheitsanteil des Hotels Imperial am Wiener Ring gekauft. Konkret geht es um 52,1 Prozent, die der Oligarch von der B&C Holding übernahm. Als zweiter Großaktionär bleibt mit 47,4 Prozent der Hotelkonzern Starwood Anteilseigner.
Die B&C Industrieholding, zu der auch die Lenzing AG, Porr und Semperit gehören, ist eine Managementgesellschaft der B & C Privatstiftung, die vor zehn Jahren von Bank Austria und Creditanstalt gegründet wurde. Dem Vernehmen nach trennt sich die Holding nun von allen Beteiligungen, die nicht zum industriellen Kerngeschäft gehören.
So auch vom Radisson Blu Palais Hotel am Wiener Parkring. Dieses ging im Zuge der Portefeuille-Bereinigung an die Immobiliengesellschaft des Billa-Gründers Karl Wlaschek.
Über den Kaufpreis für die beiden Objekte wurde nichts bekannt. Laut dem Internetdienst Boerse-Express.com wies das Hotel Imperial im Jahr 2008 bei einem Umsatz von 40 Millionen Euro einen Gewinn von einer Million aus.


