Perfekte Nachwuchsarbeit: Josef Hirsch (l.) gratuliert seinem Sohn Johannes zur Auszeichnung. Bild: Citronenrot

Hirsch – Winzer des Jahres
30.08.2011
Der alljährliche Titel des „Winzer des Jahres“ vom Magazin Falstaff ging heuer an den Kamptaler Spitzenwinzer Johannes Hirsch.

Der Blick vom Weingut Hirsch auf die großen Lagen Heiligenstein und Gaisberg ist ein Fest fürs Auge. Ein Fest für alle Sinne wurde hier am letzten Sonntag im August von Hausherrn Johannes Hirsch gefeiert. Er ist „Winzer des Jahres 2011“, höchste Auszeichnung des österreichischen Weinmagazins Falstaff für einen Weinproduzenten. Als „Robin Hood des Drehverschlusses“, „DAC-Vorreiter“ und „Gott sei Dank innovativ und stur“ bezeichnete ihn Falstaff-Chefredakteur Peter Moser in seiner Laudatio. Er müsse nicht alles verstehen, was der biodynamische Winzer in Weingarten und Keller so treibe. Die herausragenden Weine von Johannes Hirsch seien bestes Zeugnis für das Funktionieren dieser immer noch unkonventionellen Anbaumethode. Die „Botschaft vom großen Winzer“ wurde nach sehr persönlichen Worten von Winzerfreund Emmi Knoll, Autor Christian Seiler und US-Importeur Kevin Pike von Skurnik Wines von einer afrikanischen Trommel bis hin zu den Weinbergen getragen.

Und weil große Weine – nämlich Hirsch-Lagenweine zurück bis 2002 – nach großer Küche verlangen, war die kulinarische Begleitung entsprechend. Geschmorte Kalbshaxn mit sautiertem Spitzkohl und Wildkräutersalat von Bobby Bräuer vom Petit Tirolia aus Kitzbühel, Waller auf Steinpilz-Zwiebel-Sauce von Christian Petz vom Holy-Moly! am Badeschiff Wien, Eierschwammerl mit Semmelknödel von Christoph Wagner von Wagners Wirtshaus in Hollabrunn und Mohnnudeln mit Zwetschkenröster von Stefan Klinglhuber vom gleichnamigen Kremser Gasthaus. Unter den mehr als 200 Festgästen fanden sich auch Hans Staud, Manfred Höllerschmid, Peter Spak von Hink-Pasteten und Robert Paget ein und brachten ihre feinen Spezereien.