Ausgabe 09/2010

Gastronomie:
Herbstzeit ist Genusszeit

Catering:
Die Big Five erstmals in Diskussion

Caffetteria Giuseppe: 
7. Sinn für Lustgewinn

Sonderteil McDonald’s:
Der sanfte Riese

Ausgabe 09/2010 online lesen

Das Hotel „Fuchspalast“ soll künftig zusammen mit dem „Blumenhotel“ geführt werden. So will es der Bürgermeister von St. Veit an der Glan. Bild: Hotel
Fuchspalast länger geschlossen
12.02.2010

Nach Konkurs des Betreibers wird die Stadt St. Veit an der Glan künftig zwei Hotels betreiben.

Der „Fuchspalast“ in St. Veit/Glan bleibt nach dem Konkurs des Pächters länger geschlossen. Die erste Gläubigerversammlung findet am 15. März statt. Die Weiterführung hängt auch vom Konzept der Stadt ab.

Erst nach der ersten Gläubigerversammlung kann die Hotel- und GastronomiebetriebsgesmbH der Stadt St. Veit/Glan die Vermögenswerte aus der Konkursmasse kaufen. Inwieweit der Hotelbetrieb im Fuchspalast überhaupt weitergeführt werden kann, wird vom Konzept der Stadt abhängen. Jedenfalls wird nur ein Teil der 27 gekündigten Mitarbeiter übernommen, sagte Bürgermeister Gerhard Mock (SPÖ).

Gestaltet hat das Hotel (60 Zimmer) der Künstler Ernst Fuchs. Nach der Eröffnung folgte ein wirtschaftliches Auf und Ab. Schließlich übernahm die Stadt St. Veit den „Fuchspalast“ über eine Gesellschaft das Hotel um fast zwei Millionen Euro von der Rogner-Gruppe. Es wurde in einen Umbau investiert. Die Direktoren wechselten häufig. Schließlich wagte der deutsche Baron Dieter von Münster-Kistner als Pächter einen Neustart und wollte mit einem Tanzhotel Gäste über 50 Jahre ansprechen.

Die Stadt St. Veit will neben dem Blumenhotel nun auch das in den Konkurs geschlitterte Hotel „Fuchspalast“ übernehmen. Hauptgrund für den Konkurs soll gerade die Konkurrenz durch das Blumenhotel der Stadt gewesen sein. Aber auch das „Blumenhotel“ (120 Zimmer) steckt in ernsten Schwierigkeiten und leidet an Gästeschwund. Außerdem wird der Beherbergungsbetrieb mit ominösen russischen Investoren in Verbindung gebracht. Diese sollen in der Art stiller Gesellschafter bereit gewesen sein zu investieren, wenn im Gegenzug dafür die österreichische Staatsbürgerschaft in Aussicht stehe.