Hat vergeblich versucht, sein Schloss Sighartsstein an den Mann zu bringen: „Senator“ Arnold Henhapl. Bild: jagen-heute
Der ehemalige Salzburger „Messezar“ Arnold Henhapl ist zahlungsunfähig. Beim Salzburger Landesgericht wurde heute Mittwoch das Konkursverfahren über die Henhapl Holding und über Henhapl persönlich eröffnet. Die Henhapl Holding hat Schulden in der Größenordnung von 4,7 Millionen Euro. Der Unternehmer und ehemalige Salzburger „Messezar“ Arnold Henhapl persönlich hat nach Angaben des Alpenländischen Kreditorenverbandes Schulden von 9,6 Millionen Euro. Insgesamt sind 45 Gläubiger von beiden Konkursen betroffen. Henhapl ist Eigentümer des Schlosses Sighartstein in Neumarkt am Wallersee (Flachgau). Er besitzt auch noch ein Büro- und Geschäftshaus beim Salzburger Messezentrum und eine Liegenschaft in Salzburg-Gnigl. Diese sind mit Pfandrechten belastet und sollen zwangsversteigert werden. Henhapl war vor Jahrzehnten mit seiner Contact- Fachmessegesellschaft der wesentlichste Motor beim Aufbau des Messewesens in Salzburg. Er hat sein Unternehmen schließlich im Jahr 1992 um viel Geld an Reed-Messen verkauft. Vom Erlös hat der Senator, wie er gerne genannt wird, unter anderem das Schloss Sighartstein erworben. Weniger erfolgreich war der Unternehmer mit einer Messegesellschaft im Burgenland und mit einem Privatradiosender, den er wieder verkaufte.


