Die Kantine im Miniformat von „Convar“ wird mit Gerichten aus der Dose betrieben. Das DosenBistro findet im kleinsten Eck Platz.

© Convar Foods

Dosen aus der Minikantine

12.04.2017 - Ein neues Konzept verspricht eine gelungene Personalversorgung aus dem Dosen-Bistro. Als Vorteil wird die ganztägige Verfügung genannt.

 

Vielleicht ist der Brexit doch keine so schlechte Idee. Denn aus Großbritannien kommt nun ein neues Modell der Mitarbeiterverpflegung: die DosenBistro-Kantine. Die von Convar, dem deutschen Tochterunternehmen des britischen Mischkonzerns Convar Foods propagierte Lösung „für kleine und mittelständische Unternehmen“ verfolgt einen originellen Ansatz. Im Mittelpunkt des betont flexiblen Kompakt-Kantinen-Konzepts stehen Komplettgerichte, die frischeversiegelt in Konservendosen abgepackt und über ein spezielles System auf den Teller gebracht werden.

Für das Erhitzen und Warmhalten stellt Convar eine heizbare Glasvitrine zur Verfügung. Diese ist für das gleichzeitige Erwärmen von zwölf, 24 oder 56 Gerichten erhältlich. Eine besondere Infrastruktur oder gar Personal sind beim Betrieb der DosenBistro-Kantine nicht vonnöten: eine Steckdose, Geschirr, Besteck und vielleicht eine kleine Gewürzstation reichen völlig. Als Einrichtung böten sich dazu etwa Bierbänke und -Tische an.

Zwei Stunden vor dem Verzehr müssen die Dosen samt Futter in den Wärmeschrank, um die optimale Verzehrtemperatur zu erzielen. Weder ein längeres noch das mehrmalige Erhitzen verändern dabei ihre Qualität. Schon einmal erhitzte Gerichte, die nicht geöffnet wurden, können sogar wieder ins Lager zurückgeführt und später erneut zubereitet werden.

Um etwaige Verbrennungen hintanzuhalten und auch bei Geschirrmangel einen ungefährlichen Verzehr aus der Dose zu gewährleisten, wird ein sogenannter Tindle, eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort für Dose, Tin, und dem Begriff „handle“ mitgeliefert. Mutig auch die Preise für die aktuell 25 Speisenvarietäten: Zwischen drei und fünf Euro netto ruft „Convar“ je nach Gericht pro Dose auf.

Meist gelesen

Tourismus

Größter Ski-Verbund zwischen Nord- und Südtirol besiegelt

Im Windschatten zahlreicher Erweiterungen und Verbindungen von Skigebieten ist nun auch ein grenzüberschreitendes Gebiet entstanden, das skifahrerisch keine Wünsche offen lässt.
Gastronomie

Zehn Jahre Vapiano in Österreich

Insgesamt elf Restaurants gibt es derzeit in Österreich. Wien ist damit gleich aus zwei Gründen zur weltweiten Vapiano-Hochburg mutiert: nämlich mit den meisten Standorten in einer Stadt und dem größten Restaurant.
Hotellerie

Hotelier Otto Plattner gestorben

Ein prominenter Tiroler, der erst kürzlich eine hohe Auszeichnung erhalten hat, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Neben seiner Tätigkeit als Hotelier war er lange Ehrenpräsident der Original Tiroler Kaiserjägermusik.

Newsletter bestellen