Mehr als 1000 Repräsentanten der deutschen Hotelbranche trafen sich am 25. Jänner in Berlin zur Verleihung des „Hotelier des Jahres“. Preisgeber ist die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ). Die Preisträger 2010 sind Fred Hürst und Lothar Eiermann.
Fred Hürst, General Manager des Design- und Architekturhotels Grand Hyatt Berlin und Area Vice President Hyatt International, hatte im Mai 1988 mit dem am Rhein gelegenen Hyatt Regency als General Manager das erste deutsche Hotel der Kette eröffnet und lange geleitet. Später wurde er mit Sitz in Mainz als Regional-Manager auch für das dortige Haus und das im April 1998 eröffnete Park Hyatt in Hamburg zuständig.Ende 1998 wechselte Hürst dann nach Berlin, um außer seinen überregionalen Tätigkeiten in der Nachfolge von Michael Kiehl auch die Leitung des Grand Hyatt zu übernehmen.
Lothar Eiermann war 35 Jahre lang Küchenchef und Direktor des 1712 als Jagdschloss erbauten Wald- und Schlosshotels Friedrichsruhe bei Öhringen. Als er die Leitung übernahm, war er 28 Jahre jung. Der Sterne-Koch machte aus dem ehemals fürstlichen Anwesen, das im Besitz des Fürsten Kraft zu Hohenlohe-Öhringen war und 1965 in ein Hotel umgewandelt wurde, eines der renommiertesten Luxus-Landhotels Deutschlands.
Das Haus war das älteste Mitglied der Hotel-Vereinigung Relais & Châteaux in Deutschland und gehörte zu den wenigen Relais Gourmands. Bekannt ist es in erster Linie aufgrund seiner überdurchschnittlichen Küchenleistung.
Der „Hotelier des Jahres“ wurde bereits zum 21. Mal überreicht.


