Schlossherr Karl Wlaschek, Amisola Immobilien AG, übergab heute offiziell die Führung des Schlosshotel Velden an die neuen Betreiber, die Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG (FMTG AG). Von links: Otmar Michaeler, Erich Falkensteiner und Karl Wlaschek. Bild: Falkensteiner Michaeler Tourism Group/APA-Fotoservice/Daniel Raunig
Zwei Saisonen lang spielte Karl Wlaschek als Barpianist inklusive Band seinerzeit im Schlosshotel Velden, dann gründete er eine Greißlerei, wurde mit Billa reich und investierte sein Vermögen vorwiegend in Immobilien. Nun tat Wlaschek der Kärntner Hypo Alpe Adria einen Gefallen und kaufte über seine Amisola Immobilien AG das Schlosshotel Velden. Betreiben wird die Nobelherberge die Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG, heute war Schlüsselübergabe.
Als exklusives Fünfsterne Hotel wird das Schloss die 2011 neugegründete Luxus-Marke „Premium Collection“ mit dem Falkensteiner Balance Resort Stegersbach im Burgenland und dem Falkensteiner Hotel & Spa Iadera im kroatischen Zadar erweitern. Mit diesen Häusern sowie dem Schlosshotel Velden strebt Falkensteiner auch die Aufnahme in die Kooperation „The Leading Hotels oft the World“ an. Die entsprechenden Verhandlungen laufen bereits.
Für den Rest des Jahres und über den Winter wird erst einmal an der Reorganisation des Schlosshotels gearbeitet. Vor allem der Wellness- und Spa-Bereich, laut Falkensteiner-Chef Othmar Michaeler „ein Schwachpunkt des Hauses“, soll ausgebaut und auf den neuesten Stand gebracht werden. Mit dem Grand Opening des Falkensteiner Schlosshotel Velden, das für das Frühjahr 2012 geplant ist, wird das neue Falkensteiner-Produkt, von der Hard- und Software bis zum Gesamtkonzept, der Öffentlichkeit präsentiert.
Karl Wlaschek, der unter seinen 250 Realitäten auch einige gut gehende Hotels weiß, will sich in die Führung des Hauses am Wörthersee nicht einmischen. Einen Vorschlag hatte der 94-Jährige anlässlich der heutigen Schlüsselübergabe doch parat: „Ich habe damals ganz hinten beim Hotel in einer Hütte gewohnt. Davor war eine Forellenzucht. Ich glaube, man sollte sie wieder aktivieren, wenn es technisch möglich ist. Es gäbe dann fangfrische Forellen aus eigener Zucht“, sagte Wlaschek dem ORF.


