Für Kosmetik-Produkte in Gästebädern von Hotels ist ADA Cosmetics bekannt und hat nun einen neuen Eigentümer bekommen. Bild: hoteliermiddleeast.com
Nach viereinhalb Jahren gibt Halder Private Equity ihre Mehrheitsbeteiligung an dem Hotelkosmetikhersteller ADA Cosmetics International (ADA) an die internationale Beteiligungsgruppe The Carlyle Group (Carlyle) ab. Das teilte der Geschäftsführer der ADA Gruppe, Wilhelm B. Könning, Anfang April mit. Das Management von ADA bleibt weiter mit einem Minderheitsanteil beteiligt und wird die Geschäfte in bewährter Weise fortführen. Zu finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
In über 50 Ländern erzielte Europas führender Hotel-Kosmetikhersteller ADA im Jahr 2010 einen Umsatz von 43 Millionen. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen erfolgreich weiterentwickelt und vor allem im Nahen Osten und Asien sein Engagement ausgebaut. „Wir haben mit der ADA Gruppe ein exzellentes Unternehmen mit großem Wachstumspotenzial übernommen, das zu unserem Konzept langfristiger Anlagen hervorragend passt,“ sagt Michael Wand, Managing Director von Carlyle. Dem Kosmetikhersteller bietet die Übernahme die Chance, von den Ressourcen und dem internationalen Netzwerk der weltweit agierenden Caryle-Gruppe zu profitieren. So verfügt die Gruppe über hervorragende Kontakte zur Kosmetik-, Hotel- und Freizeitindustrie. Investments umfassen beispielsweise Arabela Holding S.A. und Natural Beauty Ltd., B&B Hotels sowie Zhejiang Kaiyuan Hotel Management, die größte privat gehaltene Hotelkette Chinas.
Das Eigenkapital für das Investment in ADA stellt Carlyles europäischer Wachstumsfonds CETP II zur Verfügung, ein 530 Mio. Euro-Fonds, der im November 2008 aufgelegt wurde. Seit 2002 hat dieses Team europaweit in 21 kleine und mittelgroße Unternehmen investiert und deren Wachstumspläne unterstützt. „Das Investment von Carlyle stellt für unser Unternehmen einen wichtigen Schritt in seiner weiteren Entwicklung dar. Zusammen werden wir die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung in existierenden, aber auch neuen Märkten nutzen und unser Innovationspotenzial erfolgreich weiter ausbauen,“ ergänzt Könning.


