Mit der Bittermarke „Aperol“ und dem darauf zurückgehenden Kultgetränk Aperol-Sprizz setzt Campari die Maßstäbe im Bar- und Spirituosengeschäft. Bild: foodblog
Der italienische Spirituosenhersteller Campari ist trotzt der schwierigen Konjunktur auf Wachstumskurs. Im Gesamtjahr 2010 wuchs der Nettogewinn des Unternehmens um 14 Prozent auf 156,2 Mio. Euro gegenüber 2009. Der Umsatz kletterte um 15,3 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 12,6 Prozent auf 298,6 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung des Unternehmens betrug 677 Mio. Euro nach Akquisitionen im vergangenen Jahr im Wert von 149,6 Mio. Euro. Campari wird seinen Aktionären Dividende von 0,06 Euro pro Aktie ausschütten.
„2010 war ein wichtiges Jahr für Camparis Expansion. Das zweistellige Wachstum in einem schwierigen Marktumfeld bezeugt die Stärke unserer Brands. Wir haben weiterhin in unsere Marken investiert, unser Portfolio mit neuen Akquisitionen gestärkt und das Vertriebssystem konsolidiert“, erklärte Geschäftsführer Bob Kunze-Concewitz.
Campari hat in 16 Jahren 17 Akquisitionen unter Dach und Fach gebracht. Damit ist die Zahl der Marken im Portfolio in zehn Jahren von 15 auf 45 gestiegen. Allein im vergangenen Oktober hat das Mailänder Unternehmen drei Marken von der US-Gruppe „William Grant & Sons“ gekauft. „Akquisitionen sind Teil unserer Unternehmensphilosophie. Wir wollen unsere Marken auf internationaler Ebene wachsen lassen und schauen uns nach weiteren Gelegenheiten um“, sagte der Auslandsösterreicher Kunze-Concewitz.


