Präsentierten in Wien ihr jüngstes Produkt-Baby, die 1,5-Liter PET-Flasche, in der künftig Puntigamer-Bier gefüllt wird: Brau Union Generaldirektor Markus Liebl (l.) und der Geschäftsführer für Marketing Andreas Stieber. Bild: Brau Union

Brau Union launcht Maxi-Flasche
24.03.2011
Neben einen gestiegenen Marktanteil auf 50 Prozent präsentierte Brau Union-Boss Markus Liebl die erste 1,5-Liter-PET-Flasche für Bier in Österreich.

Puntigamer Maxi – so heißt Österreichs erstes Bier in der Wiederverschließbaren PET-Flasche. Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn bringt die Brau Union Österreich die Puntigamer Maxi-Flasche auf den Markt: Eigenschaften wie unzerbrechlich, leicht, stabil und wiederverschließbar machen die PET-Flasche zu einer absolut praktischen Bierverpackung – egal ob für zu Hause oder auch unterwegs. Mit 1,5 Litern Füllmenge sorgt die Maxi-Flasche für gesellige Abende in kleineren und größeren Runden und garantiert dabei die bewährte Puntigamer-Qualität.

„Wir bringen als erste österreichische Brauerei Bier in der wieder verschließbaren Flasche – und liegen damit voll im Trend: In unseren Nachbarländern wie Tschechien und Deutschland hat sich die Maxi-Flasche als großer Erfolg erwiesen, weil sie offensichtlich den Kundenwünschen entspricht“, so Andreas Stieber, Geschäftsführer Marketing bei Brau Union. Mit dieser Verpackungsinnovation erwartet sich Generaldirektor Markus Liebl einen Absatzzuwachs von 0,5 Prozent und langfristig von zwei Prozent.

Die Brau Union Österreich konnte im Jahr 2010 ihren Umsatz bei 506 Mio. Euro und den Gewinn „stabil halten“. Laut Firmen-Compass hatte die Brau Union (Hauptmarken: Gösser, Puntigamer, Zipfer) 2009 einen Bilanzgewinn von knapp 59 Mio. Euro erzielt. Der Bierausstoß stieg um ein Prozent auf 4,65 Mio. Hektoliter, während der österreichische Biermarkt 2010 um 0,3 Prozent auf 8,3 Mio. Hektoliter leicht zurückging. Liebl sprach in der Bilanzpressekonferenz von einem „gleichbleibendem Ergebnis“ mit einem gleichzeitigen Marktanteilsgewinn von einem Prozentpunkt auf rund 50 Prozent.
Im Magen liegen den Bierbrauern die stark gestiegenen Getreidepreise: Die hohen Agrarrohstoffpreise und Energiekosten hätten das Ergebnis belastet, so Liebl. Im Dezember 2010 erhöhte die Brau Union die Bierpreise um drei bis vier Prozent. Von weiteren Preiserhöhungen will man derzeit Abstand nehmen.