Biermarkt punktet im Spezialsegment.

© Bild: HGV PRAXIS/Axel Schimmel

Bierkonsum geht leicht zurück

14.03.2017 - Die heimischen Brauereien verkauften zwar um 2,2 Prozent mehr Bier, aber der Inlandsabsatz ging leicht zurück. Dennoch liegt der Jahres-Pro-Kopf-Verbrauch mit 103 Litern international sehr hoch.

 

Österreichs Brauwirtschaft konnte 2016 mit einem Gesamtausstoß von insgesamt 9,5 Mio. Hektoliter (inkl. alkoholfreiem Bier (AF-Bier) und Exporte; exkl. AF-Bier rd. 9,2 Mio. hl) und einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erneut zulegen. Im Inland wurden 8,5 Mio. hl konsumiert (-0,3 Prozent; ohne AF-Bier), der Pro-Kopf-Genuss liegt bei 206 Krügel (knapp über 103 Liter; ohne AF-Bier), die Anzahl der Braustätten ist von 214 auf 235 gestiegen.

Sigi Menz, Obmann des Brauereiverbandes: „103 Liter pro Kopf und Jahr, eine Vielfalt von mehr als 1000 österreichischen Bieren, eine wachsende Zahl an Brauereien und immer mehr top-ausgebildeten Spezialisten – damit ist sichergestellt, dass Österreich als klassisches Bierland künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen wird.“

Die Lieblingsbiere der Österreicherinnen und Österreicher sind nach wie vor Lager und Märzen mit 5,4 Mio. hl (+1 Prozent) sowie sonstiges Vollbier mit 1,3 Mio. hl (-1 Prozent). Zulegen konnten Spezialbiere mit knapp 325.000 hl (+4 Prozent) und Bockbiere mit rd. 20.500 hl (+5 Prozent). Rückgänge gab es bei Leichtbier mit 6.200 hl (-37 Prozent), Radler mit Alkohol mit 468.000 hl (-8 Prozent) und Schankbier mit 368.000 hl (-6 Prozent).

Meist gelesen

Hotellerie

Accor schluckt australische Mantra Group

Accor-Chef Sébastien Bazin verspricht sich von dem Deal ein langfristiges Wachstum in der Region Asien-Pazifik.
Gastronomie

L’Osteria Nr. zwölf landet in Grinzing

Die Italo-Kette eröffnete das fünfte Restaurant in der Bundeshauptstadt. Genauer gesagt in der Grinzinger Straße 1 im noblen Wiener Stadtteil Döbling.
International

Guggenheim-Museum Bilbao feiert 20. Geburtstag

Es ist einer der spektakulärsten Museumsbauten weltweit, der das Baskenland auch touristisch nachhaltig wachgeküsst hat.

Newsletter bestellen