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© Bild: adobestock/animaflora

Ammoniakaustritt führt zu Fischsterben

15.05.2018 - Bei Egger Getränke in Unterradlberg kam es zu einem Ammoniakaustritt. Das Ammoniak-Wasser-Gemisch gelangte über die Kanalisation in den angrenzenden Mühlbach.

 

Ein bei Wartungsarbeiten zu lange geöffnetes Ventil an einem Kälteaggregat führte zu dem Ammoniakaustritt. Die Produktion wurde daraufhin unterbrochen, „um die Mitarbeiter zu schützen und die Fehlerquelle zu beheben“, wie es in einer schriftlichen Stellungnahme heißt.

Es sei bei der Beseitigung der Ammoniakdämpfe anschließend zu einer Fehleinschätzung gekommen: „Die Mitarbeiter wollten den beißenden Geruch dämpfen und haben Wasser in den Abfluss geleert, wodurch es zur Laugenbildung kam.“ Im linken Mühlbach bei Herzogenburg löste dieser Vorgang das Fischsterben auf einer Länge von 20 Kilometern aus. Seitens des Unternehmens wird betont, man bedauere den entstandenen Schaden und setze alles daran, den Vorfall im Detail zu analysieren sowie die Schäden zu beheben.

Gemeinsam mit Fischereisachverständigen und dem örtlichen Fischereifachverband wolle man das ökologische Gleichgewicht im Mühlbach so rasch wie möglich wiederherstellen, so Egger-Getränke-Geschäftsführer Kurt Ziegleder.

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