Die „James Beard Foundation“ ist eine in New York ansässige Organisation, die sich der Förderung der Kochkunst verschrieben hat. Ihren Namen trägt sie in Erinnerung an James Beard. Sie zeichnet jährlich Köche, Weinexperten, Journalisten und Kochbuchautoren aus. Die Organisation wurde 1986 von Peter Kump gegründet, einem Schüler von James Beard und Gründer des “Institue of Culinary Education”. Auf Empfehlung von Julia Child erwarb Kump James Beards Haus in New York’s Greenwich Village und machte es der Öffentlichkeit und der Presse zugänglich. Die Öffentlichkeit soll hier Gelegenheit bekommen, die Fähigkeiten bereits etablierter und werdender Köche kennen und würdig zu lernen. Dazu gehören regelmäßige Dinnerveranstaltungen, bei denen so angesehene Köche wie Daniel Boulud, Emeril Lagasse, Nobu Matsushisa, Jacques Pepin und Charlie Trotter ihre Kunst demonstrieren.
Die James Beard Foundation Awards, die als der Oskar der Restaurantwelt gelten, werden jährlich am ersten Montag des Monats Mai verliehen. Am Abend des 4. Mai wurde Aldo Sohm (Le Bernardin) in der Kategorie „Outstanding Wineservice” mit dem James Beard Award amerikaweit ausgezeichnet. Diese Kategorie hat folgende Voraussetzungen: vortreffliches Weinservice und sehr gut präsentierte Weinkarte, sachkundige Mitarbeiter, welche sich bemühen, die Gäste über den Wein bestens zu informieren. Das Restaurant muss mindestens fünf Jahre in Betrieb sein. Maguy Le Coze und Eric Ripert – Eigentümer des Le Bernardin sind sehr stolz auf Aldo Sohm und die Auszeichnung, zumal dies die letzte Kategorie war, welches das Le Bernardin in den vergangen Jahren nicht gewinnen konnte. Aldo Sohm ist somit erst der zweite Österreicher (nach Wolfgang Puck), der mit dem James Beard Award ausgezeichnet wurde. Angesehene Berühmtheiten der Szene und ebenfalls James Beard Award Gewinner, wie Alain Ducasse, Thomas Keller (Per Se & French Laundry), Daniel Boulud (Daniel), Jean George Vongerichten (Jean Geroge), kamen von überall aus America um beim Gala-Abend die Sieger zu feiern. Aldo Sohm konnte mit seiner Rede die ungefähr 1200 Gäste zum Lachen bringen: „.........Ich möchte noch lange im Le Bernardin bleiben, denn nichts klingt so sexy, wie „Grüner Veltliner” mit französischem Akzent!”


