Ausgabe 03/10

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Zu ähnlich – befand das schwedische Handelsgericht und verbat „Red Bat“. Bild: ciao.de
„Red Bull“ gewinnt gegen „Red Bat“
03.02.2010

Der österreichische Kult-Energy-Drink „Red Bull“ stutzt den schwedischen Nachahmern von „Red Bat“ gehörig die Flügel.

Zu ähnlich – so lautete das Urteil im Markenrechtsstreit, den die Roten Bullen aus Fuschl bei Salzburg gegen den schwedischen Getränkehersteller SM-Group angestrengt hatten. Die Red Bat-Dosen erinnern an das Red Bull-Logo: Hauptunterschied ist eine stilisierte rote Fledermaus.

Das Handelsgericht in Stockholm verbat dem Unternehmen nun, den Energy-Drink „Red Bat“ weiter zu vertreiben. Die Red-Bat-Dosen und deren Logo erinnern sowohl in der farblichen als auch in der grafischen Gestaltung stark an die Aufmachung des Salzburger Energy-Drink-Pioniers. Hauptunterschied ist, dass statt dem Stier eine stilisierte Fledermaus abgebildet ist.

Schon im Jahr 2002 setzte sich das Salzburger Unternehmen mit „Red Bat“-Nachahmern gerichtlich auseinander. Damals allerdings in der benachbarten Schweiz, wo das Getränk zwar nicht produziert, aber vertrieben wurde. Auch bei den Eidgenossen gewannen die Bullen prompt. Die damalige Red Bat GmbH. musste umfirmieren und heißt heute: Power Bat.

„Red Bat“ ist auch nicht zu verwechseln mit der deutschen Bio-Energy-Drink-Marke „Mad Bat“ mit Sitz in Augsburg.