„Köstlichkeiten aus der Region – neu entdeckt“. So lautet das Motto des diesjährigen Reindl-Wettbewerbs des Österreichischen Kochverbandes.
Die besondere regionale Art zu kochen kann man durchaus als österreichisches Kulturgut ansehen. Vor allem in alten Rezepten bergen sich viele Köstlichkeiten und Hinweise auf beinahe ausgestorbene Haustierrassen oder selten gewordene Obst- und Gemüsesorten.
Darunter befinden sich auch Gerichte, die bereits seit Generationen an die Nachkommen weitergegeben werden und die nur noch selten auf den Speisekarten zu finden sind. Der Verband der Köche Österreichs findet, es sei nun an der Zeit, diese Schätze zu heben und zeitgemäß aufzupolieren.
Also stellten die Verantwortlichen das Motto des Wettbewerbs „Goldenes Reindl 2010“ unter das Motto „Traditionelle Köstlichkeiten aus der Region – neu entdeckt“. Das Ziel ist die Erstellung eines Rezeptes für eine traditionelle warme Hauptspeise, modern interpretiert. Als Beilage ist zumindest Gemüse erforderlich. Die Hauptkomponenten müssen aus Österreich sein und auch in Österreich in der jeweiligen Region und Saison erhältlich sein. Zusatzstoffe sind verpönt.
Teilnahmeberechtigt sind in der Kategorie A Schüler, Lehrlinge und Jungköchinnen und -köche, in der Kategorie B Köchinnen und Köche. Die Rezepte sind bis zum 20. März einzureichen, die endgültigen Sieger werden bei einem Finalkochen ermittelt.
Das Goldene Reindl kann bis zu sechsmal vergeben werden. Die Gewinner mit der höchsten Punkteanzahl werden zusätzlich zu einem Schnuppertag bei den Spitzenköchen Helmut Österreicher im MAK und Heinz Reitbauer jun. Im Steirereckt eingeladen.
Die exakten Ausschreibungsunterlagen finden sich unter www.vko.at



